Rechtsextreme Gewalt: 220 Tote seit 1990 – doch der Staat erkennt nur die Hälfte an
Die viel zu lange Chronik rassisch motivierter Morde in Deutschland - Rechtsextreme Gewalt: 220 Tote seit 1990 – doch der Staat erkennt nur die Hälfte an
Ein neuer Bericht deckt eine eklatante Lücke in Deutschlands Statistiken zu rechtsextremer Gewalt auf. Die Amadeu Antonio Stiftung geht davon aus, dass seit 1990 mindestens 220 Menschen von Extremisten getötet wurden. Doch die offiziellen Regierungszahlen erkennen lediglich 113 dieser Todesfälle als rechtsextrem motiviert an.
Die Recherchen der Stiftung umfassen alle bekannten Morde mit rechtsextremem Hintergrund seit der deutschen Wiedervereinigung. Ihre Zählung schließt sowohl staatlich anerkannten Fälle als auch solche ein, die von den Behörden übersehen wurden. Ein prominentes Beispiel ist der Anschlag von Hanau 2020, bei dem neun Menschen durch einen rassistischen Amoklauf ums Leben kamen.
Laut offiziellen Statistiken werden nur 113 Opfer als "staatlich anerkannt" geführt. Die Stiftung argumentiert jedoch, dass weit mehr Fälle die Kriterien erfüllen, aber unklassifiziert bleiben. Die Diskrepanz deutet auf unterschiedliche Maßstäbe bei der Erfassung solcher Straftaten hin.
Expertinnen und Experten vermuten, dass die tatsächliche Zahl rechtsextremer Morde noch höher liegt. Einige Fälle könnten aufgrund von Meldeinkonsistenzen nie formell anerkannt werden. Die Daten der Stiftung sollen diese Lücken schließen, indem sie jeden nachgewiesenen Vorfall dokumentiert.
Der Bericht unterstreicht ein langjähriges Problem bei der Erfassung extremistischer Gewalt in Deutschland. Mit 220 dokumentierten Todesfällen seit 1990 liegt die Zahl der Stiftung fast doppelt so hoch wie die offizielle Statistik. Die Ergebnisse fordern eine Überprüfung der Klassifizierung und Erfassung solcher Verbrechen.
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