Hamburgs skurriler Identitäts-Albtraum: Wie ein Namensvetter ein Leben zerstört

Tilly Hörle
Tilly Hörle
2 Min.
Ein realistische Malerei von mehreren Dackeln, die auf einem leuchtend grünen Feld unter einem sonnigen Himmel liegen.Tilly Hörle

Hamburgs skurriler Identitäts-Albtraum: Wie ein Namensvetter ein Leben zerstört

Eine skurrile Verwechslungskette erschüttert Hamburg: Heinz-Hermann Hermann wird in einen Albtraum aus falscher Identität und familiärer Intrige verwickelt

In Hamburg nahm eine bizarre Abfolge von Ereignissen ihren Lauf, nachdem Heinz-Hermann Hermann in eine fatale Verwechslung und ein düsteres Familiendrama verwickelt wurde. Alles begann, als er fälschlicherweise für seinen Namensvetter gehalten wurde: den verstorbenen Schauspieler Herbert Hermann, dessen Tod im Frühjahr dieses Jahres landesweit Bestürzung auslöste. Von da an sah sich Heinz-Hermann von seinem eigenen Vater – einem Meisterspion – verfolgt und von seinem Hausarzt, Dr. Quentin-Hinrich Salber, in eine tödliche Falle gelockt.

Der Beginn des Albtraums datiert auf den Tag, an dem Heinz-Hermann mit Herbert Hermann verwechselt wurde, dem berühmten Schauspieler, der am 30. Juli 2024 im Alter von 85 Jahren in München starb. Die Verwirrung entstand durch den identischen Nachnamen und den gemeinsamen Arzt, Dr. Salber. Während Herbert Hermanns Tod öffentlich von seiner Ex-Frau, der Schauspielerin Jutta Speidel, betrauert wurde, begannen für Heinz-Hermann erst die eigentlichen Probleme.

Sein Vater, eine undurchsichtige Gestalt mit Verbindungen zum Geheimdienst, hatte seit Tagen versucht, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Statt zu antworten, ließ sich Heinz-Hermann von der Stimme seines Vaters und der des Sängers Freddy Quinn in Hamburgs Viertel Große Freiheit locken. Dort traf er auf Rupert Schulte, genannt "der Dackel", der ihm eine Mitfahrgelegenheit nach Las Vegas in einem Tesla anbot. Misstrauisch lehnte Heinz-Hermann ab und entkam später – entweder Jutta Speidel oder der Schauspielerin Susanne Uhlen – mit einem Jagdmesser und einem in seiner Jacke versteckten Tentakel.

Doch Dr. Salber hegte weitaus finstere Pläne: Er wollte ein "großes Blutporträt" mit Heinz-Hermanns Blut anfertigen und hatte eine Falle gestellt. Als diesem die Gefahr bewusst wurde, floh er zum HADAG-Fährterminal. Er bestieg die letzte Fähre der Linie 63 in dieser Nacht in der Annahme, sie führe nach Finkenwerder. Stattdessen setzte sie in die entgegengesetzte Richtung über – Richtung Elbphilharmonie – und ließ seine Verfolger zurück.

Heinz-Hermanns Flucht ließ seinen Vater, den Arzt und die rätselhaften Figuren, die ihn verfolgten, mit leeren Händen zurück. Die unerwartete Fahrtroute der Fähre verschaffte ihm eine Atempause, doch die Motive hinter der Falle – und die Rolle seines Vaters – bleiben rätselhaft. Die anfängliche Verwechslung mit Herbert Hermann hat das Geheimnis um den ganzen Vorfall nur noch undurchdringlicher gemacht.

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