pimoo 3.0 revolutioniert nachhaltige Stadtmobilität mit Bürgerbeteiligung und Reallaboren

Esther Schüler
Esther Schüler
2 Min.
Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen und Fußgängern, hohen Glasgebäuden und einem Schild mit der Aufschrift "Der beste Preis für städtische Ausgänge" unter einem bewölkten Himmel.Esther Schüler

pimoo 3.0 revolutioniert nachhaltige Stadtmobilität mit Bürgerbeteiligung und Reallaboren

Pimoo 3.0: Neues Forschungsprojekt für nachhaltige Stadtmobilität

Ein neues Forschungsprojekt mit dem Namen pimoo 3.0 arbeitet daran, den urbanen Verkehr nachhaltiger zu gestalten. Die Initiative nutzt Reallabore, um umweltfreundliche Mobilitätslösungen zu erproben und weiterzuentwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit 190.867,61 Euro.

Leiter des Projekts ist Prof. Dr. Volker Blees, Mobilitätsforscher an der Hochschule RheinMain (HSRM). Unterstützt wird er von Dr. Uli Molter, Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsplanung der Stadt Oberursel. Gemeinsam wollen sie langfristige Lösungen entwickeln, die Verhaltensänderungen hin zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln fördern.

Reallabore als zentrales Element Im Mittelpunkt des Projekts stehen Reallabore, zu denen Workshops und eine Online-Plattform gehören. Dort können Bürgerinnen und Bürger Ideen einbringen und die Gestaltung lokaler Mobilitätskonzepte mitprägen. Ziel ist es, maßgeschneiderte Verkehrsangebote zu schaffen, die den Bedürfnissen verschiedener Gemeinden entsprechen.

Aufbauend auf früheren pimoo-Projekten hat das Team bereits vier zentrale Werkzeuge entwickelt: ein Wissensarchiv, eine Mobilitätsberatung für Gebäude, die ActiveTravel-App sowie ein Entscheidungshilfe-Tool zur Bewertung. Die Ergebnisse sollen auch anderen Kommunen wie Kronberg, Steinbach und Norderstedt zur Verfügung gestellt werden.

Erfolgreiche Vorbilder in anderen Städten Ähnliche Reallabor-Projekte wurden bereits in Städten wie Heidelberg, Freiburg und München umgesetzt. Heidelberg testete von 2018 bis 2022 innovative Verkehrslösungen in einem eigenen Labor. Freiburg betreibt seit 2019 ein Mobilitätslabor mit Fokus auf Bürgerbeteiligung. Münchens Reallabor (2020–2024) erforscht emissionsfreie Verkehrsoptionen.

Das pimoo-3.0-Team untersucht zudem, wie neue Mobilitätsangebote in bestehende Verkehrsnetze integriert werden können. Ihr Ziel: nahtlose und nachhaltige Fortbewegungsmöglichkeiten für Stadtbewohner zu schaffen.

Wissenstransfer für andere Städte Die im Projekt entwickelten Tools und Erkenntnisse werden auch anderen Kommunen zugänglich gemacht, die ihre Verkehrssysteme verbessern möchten. Mit Förderung des BMBF und der Zusammenarbeit von Forschenden, lokalen Behörden und Bürgerinnen und Bürgern will pimoo 3.0 praktische und langfristige Veränderungen in der urbanen Mobilität bewirken. Im Fokus stehen dabei die Reduzierung von Emissionen und der Zugang zu nachhaltigen Verkehrsmitteln für alle.

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