Mainzer Ranzengarde krönt die Session mit Tradition und kölscher Kooperation
Mainzer Ranzengarde krönt die Session mit Tradition und kölscher Kooperation
Mainz feiert seine Karnevalstraditionen in voller Pracht – die Mainzer Ranzengarde beendet die Session am Fastnachtsdienstag
Mit einem rauschenden Fest beendete die Mainzer Ranzengarde am Fastnachtsdienstag ihre diesjährige Session und setzte damit einen glanzvollen Schlusspunkt unter die Karnevalssaison. Das historische Palais war bis auf den letzten Platz gefüllt, hunderte Jecken versammelten sich, um die langjährige Liebe der Stadt zum Karneval zu ehren. Den Auftakt des Abends bildete ein mitreißender Auftritt der Ehrengarde unter der Leitung von Marie Luise Thüne, der den Ton für einen Abend voller Musik, Satire und Narretei setzte.
Gegründet 1838 als spöttische Anspielung auf die preußischen "Langen Kerls", blickt die Mainzer Ranzengarde auf eine tief verwurzelte Geschichte im Mainzer Karneval zurück. Unter der Führung von Johann Maria Kertell entwickelte sich der erste Narrenumzug am Fastnachtssonntag schließlich zum berühmten Mainzer Rosenmontagszug. Auch in diesem Jahr blieb die Veranstaltung den Traditionen treu, integrierte aber gleichzeitig moderne Kooperationen.
Die Eisbären präsentierten ihre vollständige Karnevalsrevue auf der Bühne, musikalisch begleitet von den Kasteler Musikanten, die zugleich als Musikcorps der Großen Garde der Ranzengarde fungieren. Es folgten Jürgen und Sabine Wiesmann, die mit ihrem temperamentvollen Auftritt klassische Narretei zum Leben erweckten. Die Familien Pschierer – sowohl die jüngeren als auch die älteren Mitglieder – unterhielten das Publikum anschließend mit scharfem Humor und zeitlosem Witz.
Politische Satire stand im Mittelpunkt, als Redner wie Gunther Raupach und Bernhard Knab mit beißendem Spott aktuelle Themen aufgriffen. Ihre pointierten Worte sorgten für nachdenkliche Stille im Saal und zeigten einmal mehr die Kraft ihrer Aussagen. Unterdessen widmete "Ignaz" Markus Schönberg den Meenzern eine heitere Hymne und feierte ihre Vorliebe für Weck, Worscht un Woi – eine Hommage an den kulinarischen Stolz der Stadt.
In den letzten Jahren hat die Ranzengarde die Verbindungen zur Kölner Karnevalsgesellschaft intensiviert. Gemeinsame Auftritte, wie der Besuch der Mainzer in Köln 2023 oder die Gastspiele Kölner Gruppen in Mainz 2024, bereichern die Feierlichkeiten um neue Facetten. Zwar fließen nun auch kölsche Klänge und erweiterte Prinzenbegegnungen in das Programm ein, doch bewährte Bräuche wie die Ranzengarden-Patrouille bleiben unverändert.
Den Abschluss des Abends bildete eine letzte Huldigung an Mainz und seinen Karnevalsgeist. Die Zusammenarbeit zwischen der ältesten Garde der Stadt und den Kölner Jecken verleiht den Festlichkeiten stetig neue Impulse, ohne die Tradition aus den Augen zu verlieren. Als die letzten Töne verklangen, verließ das Publikum den Saal mit Erinnerungen an Musik, Gelächter und den ungebrochenen Stolz auf das Mainzer Karnevalserbe.
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