Bundesbank-Chef Nagel wirbt für Euro-Stablecoins gegen Dollar-Dominanz
Bundesbank-Chef Nagel wirbt für Euro-Stablecoins gegen Dollar-Dominanz
Der Präsident der deutschen Bundesbank hat sich für den Einsatz von Euro-gedeckten Stablecoins ausgesprochen, um grenzüberschreitende Zahlungen zu verbessern. Joachim Nagel argumentierte, dass solche digitalen Vermögenswerte Transaktionen günstiger und effizienter gestalten könnten. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Europäische Zentralbank (EZB) Wege erforscht, um die Abhängigkeit von US-Dollar-gedeckten Stablecoins in der Region zu verringern.
Nagel wies auf die Risiken hin, die entstehen, wenn fremdwährungsgestützte Stablecoins in Europa zu viel Einfluss gewinnen. Er warnte, dass eine stärkere Marktpräsenz von Dollar-Stablecoins die europäische Geldpolitik untergraben und die finanzielle Unabhängigkeit des Kontinents schwächen könnte. Gleichzeitig räumte er ein, dass Stablecoins für Unternehmen und Privatpersonen, die internationale Zahlungen tätigen, Vorteile bieten.
Die EZB arbeitet seit etwa 2020 an Lösungen, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Zwei zentrale Projekte laufen derzeit: Eines konzentriert sich auf die Interoperabilität von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) für den Großhandelsbereich, während das andere auf Zahlungsinstrumenten basierend auf der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) setzt – darunter Euro-Stablecoins und tokenisierte Einlagen. Diese Initiativen stehen im Einklang mit dem "Digital Finance Package" der EU, das im September 2020 eingeführt wurde und die Verordnung über Krypto-Märkte (Markets in Crypto-Assets Regulation, MiCAR) umfasst, die am 29. Juni 2023 in Kraft trat. Die Verordnung schafft einen einheitlichen Rechtsrahmen für Krypto-Vermögenswerte, einschließlich Stablecoins, in der gesamten EU.
Auch die Deutsche Bundesbank hat Erkundungen zu einer möglichen CBDC für den Großhandelsbereich angestellt. Nagel hatte sich zuvor für einen staatlich gestützten digitalen Euro ausgesprochen, um die finanzielle Widerstandsfähigkeit Europas zu stärken. Die EU entwickelt derzeit den digitalen Euro, der das erste europaweite digitale Zahlungssystem für den Einzelhandel sein wird und vollständig auf europäischer Infrastruktur aufbaut.
Nagel ließ jedoch offen, wie Euro-Stablecoins in das bestehende Rechtssystem der EU eingebettet werden könnten. Auch die Frage, wie sie mit dem digitalen Euro oder den übergeordneten geldpolitischen Strukturen interagieren würden, blieb unbeantwortet.
Die Projekte der EZB und die regulatorischen Schritte der EU zielen darauf ab, ein sicheres und unabhängigeres digitales Zahlungssystem zu schaffen. Euro-gedeckte Stablecoins könnten dabei eine Rolle spielen, indem sie schnellere und kostengünstigere Transaktionen ermöglichen. Gleichzeitig schreitet die Entwicklung des digitalen Euro voran – als Teil der europäischen Bemühungen, die Abhängigkeit von ausländischen Zahlungssystemen zu verringern.
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