Automechanika Frankfurt und VDIK stärken gemeinsam den Automobil-Aftermarket bis 2026

Esther Schüler
Esther Schüler
2 Min.
Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einem Präsentationsschirm.Esther Schüler

Automechanika Frankfurt und VDIK stärken gemeinsam den Automobil-Aftermarket bis 2026

Automechanika Frankfurt und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) gehen eine strategische Partnerschaft ein

Die Automechanika Frankfurt und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) haben eine neue strategische Kooperation geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den markengebundenen Aftermarket zu stärken und den Dialog zwischen Automobilherstellern, Zulieferern und Händlern zu intensivieren. Beide Seiten sehen in der Vereinbarung eine Chance, die Branchenexpertise des VDIK mit der globalen Messeerfahrung der Automechanika zu verbinden.

Als Vorbereitung auf die Hauptveranstaltung im September 2026 wird in den kommenden Monaten die Diskussionreihe "Road to Automechanika Frankfurt 2026" aktuelle Herausforderungen der Branche aufgreifen.

Die Partnerschaft bringt zwei zentrale Akteure der Automobilwirtschaft zusammen: Der VDIK vertritt internationale Fahrzeughersteller, während die Automechanika mit 15 Fachmessen weltweit das Aftermarket-Thema ganzjährig in den Fokus rückt. Imelda Labbé, Präsidentin des VDIK, betonte, wie die Kooperation die Stärken beider Organisationen vereint – das Aftersales-Wissen globaler Marken und die Messekompetenz der Automechanika. Auch Michael Johannes, Vizepräsident der Messe Frankfurt und Markenverantwortlicher für die Automechanika, hob die potenziellen Vorteile für Kunden und VDIK-Mitglieder in verschiedenen Bereichen hervor.

Ab Oktober 2025 wird die Veranstaltungsreihe "Road to Automechanika" hochkarätige Referenten und Podiumsdiskussionen zu Themen wie Fahrzeugdatenmanagement, neue Aftermarket-Strategien, Unfallinstandsetzung und zukünftige Flottendienstleistungen bieten. Zu den geplanten Teilnehmern zählen Branchenführer wie Dr. Matthias Hummel von Bosch Aftermarket und Claudia Löwel von ZF Aftermarket sowie Vertreter des ADAC und des Verbands der Automobilindustrie (VDA).

Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen drängende Fragen des Automobil-Aftermarkts – etwa Lieferkettenstörungen durch geopolitische Spannungen, der Wandel hin zu Elektrofahrzeugkomponenten wie Batterierecycling und Software-Updates sowie der anhaltende Fachkräftemangel. Auch regulatorische Vorgaben, insbesondere die EU-Nachhaltigkeitsvorgaben, werden analysiert. Die Veranstaltungen finden bis Januar 2026 an verschiedenen Standorten in Deutschland statt.

Darüber hinaus erweitert der VDIK sein Netzwerk durch die Einführung von assoziierten Mitgliedschaften. Damit erhalten weitere Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit, sich an seinen Aktivitäten zu beteiligen und die Entwicklung des Automobilsektors mitzugestalten.

Die Partnerschaft zwischen Automechanika und VDIK ebnet den Weg für eine vertiefte Zusammenarbeit im Automobil-Aftermarket. Die Reihe "Road to Automechanika" bietet Experten eine Plattform, um vor der Fachmesse 2026 Lösungsansätze zu diskutieren. Gleichzeitig schaffen die erweiterten Mitgliedschaftsoptionen des VDIK neue Chancen für eine breitere Branchenbeteiligung.

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