GWW Wiesbaden gründet Solar-Tochter für günstigen Mieterstrom bis 2026

Esther Schüler
Esther Schüler
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Eine Stadtansicht von einem hohen Standpunkt aus, die viele Gebäude, Bäume, Straßen, Fahrzeuge und entfernte Berge unter einem bewölkten Himmel zeigt, wobei auf dem Dach eines Gebäudes Solarpanels zu sehen sind.Esther Schüler

GWW Wiesbaden gründet Solar-Tochter für günstigen Mieterstrom bis 2026

Wiesbadens Wohnungsanbieter GWW gründet Tochterunternehmen für Ausbau der Solarenergie

Die GWW Wohnungsbaugesellschaft Wiesbaden hat eine neue Tochterfirma ins Leben gerufen, um die Solarstromversorgung für ihre Mieter auszubauen. Bis 2026 plant das Unternehmen, rund 150 zusätzliche Photovoltaikanlagen zu installieren – neben den bereits bestehenden 50. Ziel ist es, die Bewohner mit lokal erzeugtem Strom zu versorgen und gleichzeitig Kosten sowie Emissionen zu senken.

Die neu gegründete GWW Immo Service GmbH nahm am 1. Januar 2026 ihren Betrieb auf. Zu ihren Aufgaben gehören die Verwaltung von Mieterstrommodellen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Zudem übernimmt das Unternehmen die technische Planung und stellt durch maßgeschneiderte Abrechnungs- und IT-Lösungen sicher, dass alle Anlagen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Statt den Solarstrom ins öffentliche Netz einzuspeisen, wird die GWW ihn direkt in ihren Wohngebäuden nutzen. Dieser Ansatz soll die Strompreise für Mieter stabilisieren und die Belastung des lokalen Stromnetzes verringern. Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW, betonte die wirtschaftlichen Vorteile der hauseigenen Solarstromerzeugung und bezeichnete sie als zuverlässige Methode, um langfristig Kosten zu kontrollieren.

Dr. Patricia Becher, Wiesbadens Dezernentin für Soziales und Vorsitzende des GWW-Aufsichtsrats, verknüpfte das Projekt mit übergeordneten Zielen. Sie unterstrich, dass bezahlbarer Wohnraum untrennbar mit Klimaschutz und planbaren Stromkosten verbunden sein müsse. Der Ausbau der Solaranlagen ist Teil der GWW-Strategie, nachhaltige Wohnquartiere zu schaffen und die CO₂-Emissionen in ihrem Bestand zu senken.

Bis 2026 wird sich die Solarstromkapazität der GWW deutlich erhöhen. Mieter in den ausgestatteten Gebäuden erhalten Zugang zu vor Ort produziertem Strom und machen sich damit unabhängiger von externen Stromanbietern. Das Vorhaben unterstützt zudem die Bemühungen der Stadt um saubere Energie und eine widerstandsfähigere Wohninfrastruktur.

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