Deutschlands Ärzteschaft wird immer internationaler – doch die Alterung bleibt ein Problem
Etwa jeder achte Arzt in Deutschland hat keine deutsche Staatsbürgerschaft - Deutschlands Ärzteschaft wird immer internationaler – doch die Alterung bleibt ein Problem
Deutschlands Ärzteschaft verändert sich rasant – bundesländer deutschland spielen eine immer größere Rolle
In Deutschland vollzieht sich ein tiefgreifender Wandel in der Ärzteschaft: Fast ein Viertel aller hier tätigen Ärztinnen und Ärzte stammt mittlerweile aus dem Ausland – ein deutlicher Anstieg gegenüber nur 7 Prozent vor einem Jahrzehnt. Diese Entwicklung fällt zusammen mit einer alternden Belegschaft und einer zunehmenden Verbreitung von Teilzeitarbeit unter Medizinerinnen und Medizinern.
Die Zahl der im Ausland ausgebildeten Ärzte in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren stark erhöht. 2024 arbeiteten hierzulande 121.000 Mediziner mit ausländischer Herkunft, 2014 waren es noch 30.000. Sie machen damit 24 Prozent der Ärzteschaft aus, wobei 64.000 von ihnen weiterhin eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen. Die Medizin liegt damit auf Platz zwei der am häufigsten anerkannten ausländischen Berufsabschlüsse in bundesländer deutschland – gleich hinter der Pflege.
Allein im vergangenen Jahr erhielten rund 7.600 ausländische Abschlüsse in Human- und Zahnmedizin eine volle Anerkennung. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, wie viele Ärzte in den letzten Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben, doch das Statistische Bundesamt verweist darauf, dass Gesundheitsfachkräfte – darunter auch Ärzte – einen beträchtlichen Anteil der jährlich eingebürgerten Fachkräfte ausmachen. Viele von ihnen kommen aus Syrien, Rumänien und der Türkei.
Gleichzeitig steht der Arztberuf vor demografischen Herausforderungen: 2024 war fast ein Drittel (31 Prozent) der Mediziner 55 Jahre oder älter – ein Alarmsignal für die künftige Personalplanung. Zugleich hat sich der Anteil der teilzeitbeschäftigten Ärzte fast verdoppelt: von 15 Prozent im Jahr 2014 auf 28 Prozent 2024. Dennoch arbeiten Mediziner im Schnitt weiterhin länger als die meisten anderen Berufsgruppen: 40,3 Stunden pro Woche – etwa sechs Stunden mehr als der bundesweite Durchschnitt.
Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird die medizinische Ausbildung ausgebaut. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Studienanfänger in Humanmedizin um 30 Prozent – ein Zeichen dafür, dass Deutschland verstärkt auf die Ausbildung eigener Ärzte setzt.
Die wachsende Abhängigkeit von ausländischen Medizinerinnen und Medizinern unterstreicht die Bemühungen der bundesländer deutschland, Lücken im Gesundheitssystem zu schließen. Angesichts einer alternden Ärzteschaft und einer zunehmenden Verbreitung von Teilzeitmodellen bleibt das Land weiterhin auf internationale Rekrutierung angewiesen. Gleichzeitig deutet die gestiegene Zahl der Studienplätze auf eine langfristige Strategie hin, um eine nachhaltigere inländische Ärzteschaft aufzubauen.
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