17 March 2026, 14:12

Windpark Fernewald: Drei hessische Gemeinden setzen auf grüne Energie und regionale Wertschöpfung

Drei hohe weiße Windräder auf einem grünen Feld mit Bäumen und Wolken im Hintergrund.

Windpark Fernewald: Drei hessische Gemeinden setzen auf grüne Energie und regionale Wertschöpfung

Ein neues Windpark-Projekt in Hessen wird als Vorbild für die Entwicklung erneuerbarer Energien hervorgehoben. Unter dem Namen Fernewald arbeiten drei benachbarte Gemeinden zusammen, um saubere Energie zu fördern und gleichzeitig lokale wirtschaftliche Vorteile zu schaffen. Die Initiative hat nun eine entscheidende Phase erreicht – die Planungen für den Baubeginn im Jahr 2027 laufen auf Hochtouren.

Der Windpark entsteht in der Nähe von Steinbach, hauptsächlich auf dem Gebiet der Gemeinde Fernwald, unweit des bestehenden Standorts Höhlerberg. Vier Anlagen des Typs N175 mit einer Gesamtleistung von 27 Megawatt sollen genug Strom für etwa 43.500 Haushalte erzeugen. Obwohl der Hauptstandort in Fernwald liegt, ist das Projekt eine Kooperation der Gemeinden Fernwald, Buseck und Gießen.

Die Bürgermeister aller drei Gemeinden betonen die doppelten Ziele des Vorhabens: saubere Energie und regionale Wertschöpfung. Bis zu 70 Prozent der Anteile am Betreiberunternehmen sollen in lokaler Hand bleiben, um langfristige Vorteile für die Region zu sichern. Unterstützung erhält das Projekt von der LEA Hessen, der Landesenergieagentur, sowie von den privaten Partnern Lintas Green Energy GmbH und Land+Forst Renewable Energies GmbH.

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Im Juni 2025 wurde der Bauantrag eingereicht. Seither wurden die Fachgutachten finalisiert, und die Vorbereitungen für den Bau schreiten voran. Gleichzeitig wird das Betreiberunternehmen gegründet, an dem regionale Akteure die Mehrheit halten sollen.

Nach seiner Fertigstellung wird der Windpark Fernewald das hessische Stromnetz um 27 Megawatt erneuerbare Energie verstärken. Durch den Fokus auf lokale Beteiligung und die kommunale Zusammenarbeit gilt das Projekt als vorbildhaft. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, vorbehaltlich der Genehmigungsverfahren.

Quelle