"Rudern gegen Krebs": Wie Offenbachs Regatta Hoffnung und Gemeinschaft stärkt
Esther Schüler"Rudern gegen Krebs": Wie Offenbachs Regatta Hoffnung und Gemeinschaft stärkt
Über 60 Mannschaften gingen vergangenen Sonntag in Offenbach für die Regatta "Rudern gegen Krebs" an den Start
Unter ihnen waren Krebspatienten, gemischte Doppelvierer, reine Frauenmannschaften und absolute Anfänger. Die von der Stiftung Leben mit Krebs organisierte Veranstaltung setzt sich dafür ein, die Lebensqualität von Krebspatienten durch medizinisch begleitete Sportprogramme zu verbessern.
Die Main Pirates – Stefan Stoll, Frank Weber, Jan Pippard und Florian Fritsch – nehmen seit 2005 jedes Jahr an der Regatta teil. Diesmal traten sie in der Eliteklasse Master Class an, unterstützt von zwei kurzfristigen Ersatzrudern: Tobias Grundler und Fabio Reipert. Das Duo hatte vor dem Wettkampf nur vier Trainingseinheiten absolviert.
Trotz der widrigen Umstände sicherten sich die Main Pirates den Sieg in ihrer Kategorie – eine Überraschung angesichts der kurzen Vorbereitungszeit ihrer Verstärkung.
Offenbach war eine von mehreren Stationen der diesjährigen Serie, zu der auch Kiel, Hamburg, Essen, Mainz und Berlin zählten. Insgesamt nahmen an allen Events mehr als 3.000 Teilnehmende teil. Seit 2005 veranstalten zwölf deutsche Städte, von München bis Köln, regelmäßig die Regatta, um Spenden für Krebshilfeprogramme zu sammeln.
Die Regatta "Rudern gegen Krebs" wächst stetig – jedes Jahr schließen sich Tausende der Initiative an. Der unerwartete Triumph der Main Pirates in Offenbach unterstreicht die besondere Mischung aus Wettkampf und Gemeinschaftsgeist des Events. Die Einnahmen aus den Rennen fließen direkt in Sporttherapien für Krebspatienten in ganz Deutschland.






