29 March 2026, 10:11

Seligenstadt zeigt Flagge für Demokratie und gegen Extremismus

Ein belebter Markt auf einer Stadtstraße mit Gebäuden, Bäumen, Fahrzeugen, Menschen, Marktständen und einem klaren blauen Himmel.

Seligenstadt zeigt Flagge für Demokratie und gegen Extremismus

Hunderte versammeln sich in Seligenstadt für Demokratie, Offenheit und Toleranz

Am 16. März 2023 kamen Hunderte auf dem Marktplatz von Seligenstadt zusammen, um ein Zeichen für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz zu setzen. Die gemeinsame Kundgebung mit den Nachbarstädten Hainburg und Mainhausen zog rund 400 Teilnehmer unter die Arkaden des Rathauses. Redner und Musiker standen im Mittelpunkt, ihre Botschaften begleitet von bekannten Protestliedern als musikalischer Kulisse.

Den Auftakt bildeten Auftritte lokaler Künstler: Elke Hüfner, Johannes Wallbaum und Salar Baygan präsentierten Stücke von U2, John Lennon und Herbert Grönemeyer – Lieder, die bewusst gewählt waren, um die Themen des Tages zu unterstreichen. Bürgermeister Dr. Daniell Bastian eröffnete die Redebeiträge, gefolgt von Johanna Wurzel, Mitbegründerin des Vereins Lichtblick, die Seligenstadt als Leuchtfeuer für Integration und Toleranz würdigte.

Hessens Innenminister Prof. Dr. Peter Beuth betrat anschließend die Bühne und hielt eine fast vollständig frei gesprochene 15-minütige Ansprache. Er warnte vor den wachsenden Gefahren des Extremismus und verwies auf einen Anstieg rechtsextremer Straftaten um 50 Prozent im Jahr 2023. Gleichzeitig mahnte er auch vor Bedrohungen von links und rief zu wachsamer Verteidigung demokratischer Grundwerte auf. Vor seinem Abschied trug er sich in das Goldene Buch der Stadt ein – ein Symbol für Seligenstadts Verpflichtung zu diesen Werten.

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Die Veranstaltung reiht sich in eine breitere Bewegung in Hessen ein. Seit 2023 haben mindestens drei weitere Regionen – Hanau, Homberg (Efze) sowie der Odenwald mit Michelstadt – ähnliche Kundgebungen veranstaltet, um die demokratische Solidarität zu stärken.

In Seligenstadt kamen Bürger, lokale Verantwortungsträger und Landesvertreter zu einer Demonstration der Einheit zusammen. Mit Musik, Reden und einer deutlichen Warnung vor aufkeimendem Extremismus sollte der Gemeinschaftswille gestärkt werden. Die Organisatoren hoffen, dass solche Veranstaltungen weiterhin Toleranz und demokratisches Engagement in der gesamten Region fördern.

Quelle