25 March 2026, 16:14

Jugendämter und Vitos-Klinik stärken Zusammenarbeit für bessere Kinderpsychiatrie

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Jugendämter und Vitos-Klinik stärken Zusammenarbeit für bessere Kinderpsychiatrie

Jugendämter im Kreis Groß-Gerau und in Rüsselsheim am Main erneuern langjährige Partnerschaft mit der Vitos-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Riedstadt

Die Jugendämter des Kreises Groß-Gerau und der Stadt Rüsselsheim am Main haben ihre bewährte Zusammenarbeit mit der Vitos-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Riedstadt verlängert. Die am 28. Mai 2025 unterzeichnete aktualisierte Vereinbarung zielt darauf ab, die Unterstützung für Familien, die psychologische Hilfsangebote benötigen, effizienter zu gestalten. Verantwortliche betonen die Bedeutung eines schnelleren Zugangs und reibungsloserer Übergänge zwischen den Versorgungssystemen.

Die Kooperation begann im Mai 2005 zwischen dem Jugendamt des Kreises Groß-Gerau und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Riedstadt. Das Rüsselsheimer Stadtjugendamt schloss sich 2011 als Partner an. Seitdem liegt der Fokus darauf, Hürden für hilfesuchende Familien abzubauen.

Die erneuerte Vereinbarung kommt zu einer Zeit, in der die Nachfrage nach Jugendhilfe und psychiatrischer Versorgung steigt. Faktoren wie die COVID-19-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und anhaltende Armut belasten die Systeme zusätzlich. Um dem zu begegnen, umfasst die Zusammenarbeit nun regelmäßige Prozessüberprüfungen, Fortbildungen für Mitarbeiter:innen sowie Hospitationsmöglichkeiten.

Christine Plenzig, Leiterin des Groß-Gerauer Jugendamts, hob das Ziel einer nahtlosen Betreuung durch bessere Abstimmung hervor. Ihre Kollegin Juliane Hantzsche aus Rüsselsheim ergänzte, dass dringende Fälle künftig zügiger Hilfe erhalten sollen. Die Partnerschaft vereinfacht den Zugang zudem durch optimierte Schnittstellen, kürzere Überweisungszeiten und eine begleitende Vermittlung zwischen den Angeboten.

Dr. Annette Duve und Thilo Ast, die Leitenden der Vitos-Klinik, betonten die Notwendigkeit einer engen Verzahnung von Jugendhilfe und psychiatrischer Versorgung. Die aktualisierte Vereinbarung sichert die langfristige Zusammenarbeit, ohne die Eigenständigkeit der jeweiligen Systeme einzuschränken.

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Eine separate Kooperation mit dem Jugendamt Darmstadt-Dieburg, die am 1. September 2025 in Kraft tritt, wird das Netzwerk für Kinder in Krisensituationen weiter ausbauen.

Die erneuerte Partnerschaft soll schnellere und effizientere Hilfen für gefährdete Kinder und Jugendliche gewährleisten. Durch eine verbesserte Abstimmung zwischen Jugendämtern und psychiatrischen Diensten werden Wartezeiten verkürzt und Familien entlastet. Langfristig bleibt der Fokus darauf, den wachsenden Bedarf zu decken – ohne die Qualität der Leistungen zu beeinträchtigen.

Quelle