29 March 2026, 06:13

Denkmalgeschützter Bankensitz in Frankfurt wird bis 2026 saniert und erweitert

Großes Gebäude mit vielen Fenstern, die Deutsche Bank Hauptquartier in Frankfurt, Deutschland, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

Denkmalgeschützter Bankensitz in Frankfurt wird bis 2026 saniert und erweitert

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat mit der umfassenden Sanierung ihres Frankfurter Hauptsitzes begonnen. Der in den 1950er-Jahren errichtete Gebäudekomplex, der unter Denkmalschutz steht, wird modernisiert, ohne dabei seinen charakteristischen Nachkriegsmoderne-Stil zu verlieren. Die Bauarbeiten laufen bereits, und die Bank plant, bis Ende 2026 in das renovierte Gebäude zurückzukehren.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Erhaltung prägender architektonischer Elemente wie das auskragende Dach und das originale Treppenhaus. Gleichzeitig wird der mittlere Gebäudebereich um vier Stockwerke aufgestockt, um zusätzliche Büroflächen zu schaffen. Zudem entsteht ein neues technisches Dachzentrum als Teil der Erweiterung, das bis 2025 fertiggestellt werden soll.

Sämtliche Haustechniksysteme – Heizung, Lüftung, Sanitär- und Elektroinstallationen – werden auf den neuesten Stand gebracht. Bei den Erdarbeiten stießen die Bauarbeiter auf Reste der Frankfurter Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert. Diese historischen Relikte werden nun in den Innenhof integriert.

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Während der Sanierungsarbeiten hat die Bank ihren Betrieb vorläufig ins Goldene Haus an der Theodor-Heuss-Allee 80 verlegt.

Das Projekt verbindet moderne Anforderungen mit dem Erhalt des kulturellen Erbes. Die Mitarbeiter werden voraussichtlich Ende 2026 an den aktualisierten Standort in der Hochstraße zurückkehren. Die Sanierung bewahrt das ikonische Design des Gebäudes und verbessert gleichzeitig seine Funktionalität für die kommenden Jahrzehnte.

Quelle