WM-Fieber in Halle 4: Wo Döner, Gebete und Benzin auf den Spielausgang wetten
Tilly HörleWM-Fieber in Halle 4: Wo Döner, Gebete und Benzin auf den Spielausgang wetten
Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft in ein lebhaftes Wettbüro verwandelt. Auf jedes Spiel werden Dutzende Wetten abgeschlossen – die Einsätze reichen von Lebensmitteln bis hin zu Dienstleistungen. Die Spannung ist so groß, dass niemand während des Turniers Urlaub macht.
Beim Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao wurde sogar das Mädchen Hatice bezahlt, um für einen Sieg zu beten. Zusätzliche „Investitionen“ sollten das Ergebnis beeinflussen. Am Ende gewann Deutschland mit 7:1.
Die Wetten auf die WM-Spiele umfassen die unterschiedlichsten Dinge: Mal geht es um Mahlzeiten wie Döner, mal um praktische Preise wie einen vollen Tank oder Sommerreifen. Der Autor selbst hat bereits zahlreiche Wetten platziert – das Spiel gegen Curaçao gehörte zu den teuersten.
Doch nicht jedes Gebet führt zum Erfolg. Frankreichs Franck Ribéry sah sich trotz spiritueller Unterstützung schon einmal enttäuscht. Und die Geschichte zeigt: Die religiösesten Nationen haben den WM-Pokal bisher noch nie gehoben.
Bei jedem Spiel werden mehr als drei Dutzend Wetten getätigt. Das hohe Volumen hält alle in Atem – an Freizeit ist nicht zu denken. Trotz aller kreativen Versuche, die Ergebnisse zu beeinflussen, bleibt das Ergebnis bis zum Schlusspfiff offen.
