17 April 2026, 18:12

"Von Boom bis Z": Queer-feministischer Podcast startet mit Generationen-Dialog über Arbeit und Feminismus

Altes Buch mit dem Titel "Die queere Seite der Dinge" mit vier illustrierten FrauenGesichtern auf dem Cover.

"Von Boom bis Z": Queer-feministischer Podcast startet mit Generationen-Dialog über Arbeit und Feminismus

Neuer queer-feministischer Podcast Von Boom bis Z gestartet

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 29. Februar 2023 ging der queere-feministische Podcast Von Boom bis Z an den Start. Die Serie bringt drei Generationen zusammen – Babyboomer, Generation X und Generation Z –, um über Themen wie Arbeit, Feminismus und Politik zu diskutieren. Produziert von frauenseiten Bremen und Frauen lernen gemeinsam e.V., will das Format durch offene Gespräche generationenübergreifende Klischees abbauen.

Die erste Folge widmet sich der bezahlten Arbeit und den gängigen Vorurteilen über den Umgang der Generation Z mit Beschäftigung. Teilnehmerinnen aus jeder Altersgruppe tauschten sich zu Löhnen, Jobsecurity und Erwartungen an den Arbeitsplatz aus. Auch die Klimakrise, unsichere Renten und persönliche Ängste wurden als Faktoren genannt, die heute die Sichtweisen der verschiedenen Generationen auf Arbeit prägen.

Renate Strümpel, Leiterin von frauenseiten Bremen, betont, dass das zentrale Anliegen des Podcasts der Austausch und das gegenseitige Verständnis seien. Jede Diskussion wird durch Faktenchecks untermauert – etwa mit Studien wie der Shell-Jugendstudie 2019 –, um die Gespräche auf eine fundierte Datenbasis zu stellen. Das Projekt wird vom Senator für Kultur gefördert.

Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge zu Themen wie Feminismus, politisches Engagement und Bildung. Die Macherinnen hoffen, dass die Serie Hörerinnen dazu anregt, eigene Vorurteile zu hinterfragen und konstruktiver über die Generationen hinweg ins Gespräch zu kommen.

Der Podcast bietet einen strukturierten Rahmen, in dem verschiedene Altersgruppen Ideen austauschen und Vorurteile hinterfragen können. Durch die Verbindung persönlicher Erzählungen mit gesicherten Forschungsergebnissen schafft er eine faktenbasierte Grundlage für die Debatte über generationenspezifische Unterschiede. In künftigen Folgen wird weiter erkundet, wie gesellschaftliche Veränderungen die Perspektiven jeder Generation prägen.

Quelle