Union Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum mit Gleichberechtigung
Hilma PergandeUnion Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum mit Gleichberechtigung
Union Berlin feiert Richtfest für neues Trainingszentrum in der Alten Försterei
Mit einem Richtfest hat Union Berlin einen wichtigen Meilenstein beim Bau seines neuen Trainingskomplexes in der Alten Försterei gesetzt. Der Verein kündigte Investitionen in Höhe von 40 Millionen Euro an – die Anlage wird die erste im deutschen Profifußball sein, die sowohl den Männer- als auch den Frauenteams gleiche Trainingsbedingungen bietet. Rund 500 Gäste, darunter Spieler:innen, Trainer:innen und Funktionäre, nahmen an der Feier teil, die kurzzeitig durch einen Polizeieinsatz in der Nähe unterbrochen wurde.
Das dreistöckige Gebäude umfasst etwa 4.100 Quadratmeter und beherbergt vier Trainingsplätze. Einer davon, ein Naturrasenfeld, liegt auf dem Dach einer 300 Stellplätze umfassenden Tiefgarage. Im Inneren entstehen moderne Umkleidekabinen mit Regenerationsbecken, eine Sauna, eine Eiskammer sowie Räume für Sporttherapie. Zusätzliche Loungebereiche, Büros und Besprechungszimmer sind so konzipiert, dass Arbeitsabläufe effizient bleiben und Wege kurz sind.
Während der Feierlichkeiten kam es in der Nähe des Geländes zu einer Verfolgungsjagd mit einem gestohlenen Lkw, die in einer Schießerei endete. Die Behörden konnten den Verdächtigen schnell festnehmen, sodass die Veranstaltung wie geplant fortgesetzt werden konnte. Unions Präsident Dirk Zingler bestätigte, dass der Rasenplatz noch in diesem Sommer nutzbar sein soll. Beide Profiteams sollen bis Ende des Jahres in die neue Anlage einziehen.
Das Trainingszentrum setzt Maßstäbe im deutschen Fußball, indem es Männer- und Frauenteams identische Ressourcen zur Verfügung stellt. Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig; die ersten Mannschaften werden vor 2025 mit dem Training dort beginnen. Die Investition unterstreicht den Vereinwillen zu moderner Infrastruktur und Chancengleichheit für alle Athlet:innen.






