18 April 2026, 14:16

Tourismus im Landkreis Offenbach boomt – doch 2024 droht die Steuerbombe

Ausführliche alte Karte von Offenbach, Deutschland, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten auf einem weißen Hintergrund zeigt, mit Text, der zusätzliche Stadtinformationen bereitstellt.

Tourismus im Landkreis Offenbach boomt – doch 2024 droht die Steuerbombe

Im Landkreis Offenbach steigen die Übernachtungszahlen im ersten Halbjahr 2023 stark an

Im ersten Halbjahr 2023 verzeichnete der Landkreis Offenbach einen deutlichen Anstieg der Übernachtungen – die Zahlen verdoppelten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 430.000. Doch die Branche steht nun vor neuen Herausforderungen: Ab 2024 soll der Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen von 7 auf 19 Prozent steigen.

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Seit der Pandemie erholt sich der Tourismus im Landkreis Offenbach stetig. Noch vor den Reisebeschränkungen im Jahr 2019 wurden über 935.000 Übernachtungen gezählt. Zwar liegen die aktuellen Zahlen noch darunter, doch der jüngste Aufschwung zeigt eine deutliche Erholung.

Besonders Geschäftsreisende schätzen die Region wegen ihrer starken Wirtschaft. Mit fast 100 Hotels und Campingplätzen bietet der Landkreis sowohl für Berufs- als auch für Freizeitgäste attraktive Unterkünfte. Monatliche Statistiken und ein Beherbergungsverzeichnis sind auf der offiziellen Website des Landkreises abrufbar.

Dennoch kämpft die Branche weiterhin mit anhaltenden Problemen: Steigende Energie- und Lebensmittelkosten, Fachkräftemangel und die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung belasten die Gewinnmargen. Zwar stieg die Beschäftigtenzahl von 4.877 im Jahr 2013 auf 5.390 im Jahr 2020, doch der Personalmangel bleibt ein zentrales Thema.

Trotz dieser Hindernisse zieht der Landkreis Offenbach weiterhin Gäste aus dem In- und Ausland an. Die Kombination aus wirtschaftlicher Attraktivität und touristischen Angeboten sorgt für eine stabile Nachfrage.

Die Mehrwertsteuererhöhung 2024 wird den Druck auf eine Branche erhöhen, die bereits mit höheren Kosten und Personalengpässen zu kämpfen hat. Angesichts der steigenden Übernachtungszahlen muss sich der hiesige Gastgewerbesektor nun anpassen, um das Wachstum zu sichern. Offizielle Daten und Ressourcen stehen Interessierten zur Verfügung, um die Marktentwicklung zu verfolgen.

Quelle