Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren und hinterlassen eine Lücke
Esther SchülerSki-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren und hinterlassen eine Lücke
Zwei der erfolgreichsten Schweizer Ski-Cross-Athleten haben ihren Rücktritt bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr, beide seit Jahren prägende Figuren dieser Sportart, beenden ihre Wettkampfkarrieren. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für das Schweizer Team.
Jonas Lenherr blickt auf eine Laufbahn mit 125 Weltcup-Starts zurück. Dabei erreichte er zwölf Podestplatzierungen, darunter fünf Siege. Der 34-Jährige vertrat die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften und nahm an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang teil. Seine Entscheidung, zurückzutreten, fiel, als ihm klar wurde, dass er nicht länger die Risiken eingehen wollte, die nötig sind, um an der Spitze zu bleiben.
Auch Romain Détraz, 33, feierte in seiner Karriere Erfolge – darunter vier Podestplatzierungen im Weltcup. Sein Höhepunkt war der Sieg im heimischen Arosa 2016. Doch seine Laufbahn war immer wieder von gesundheitlichen Problemen überschattet, insbesondere von chronischen Rückenbeschwerden. Wie Lenherr entschied er sich für den Rücktritt, statt seinen Körper weiter an die Grenzen zu bringen.
Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird Détraz eine neue Rolle übernehmen: Er wechselt in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees und steigt vom Aktiven zum Verwaltungsmitarbeiter auf.
Mit dem Abschied von Détraz und Lenherr entsteht eine Lücke im Schweizer Ski-Cross-Team. Beide Athleten waren in den vergangenen zehn Jahren zentral für die Entwicklung und den Erfolg dieser Sportart. Ihre Karrieren werden nicht nur für ihre Leistungen, sondern auch für die Herausforderungen in Erinnerung bleiben, die sie gemeistert haben.






