"Scherz" mit Bombendrohung legt Frankfurter Flughafen lahm – Mann muss mit Strafverfahren rechnen
Hilma Pergande"Bomb in luggage" - Mann witzelt an Sicherheitskontrolle - "Scherz" mit Bombendrohung legt Frankfurter Flughafen lahm – Mann muss mit Strafverfahren rechnen
Ein unglücklich getimter Scherz am Frankfurter Flughafen sorgte am Montag für einen großen Sicherheitsalarm. Ein 59-jähriger Mann behauptete wiederholt, in seinem Gepäck befinde sich eine Bombe, woraufhin die Polizei umgehend alarmiert wurde. Seine Aussagen führten zu Reiseeinschränkungen und einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren.
Der Vorfall begann während einer routinemäßigen Gepäckkontrolle. Der Mann, der seine Aussage später als "Scherz" bezeichnete, teilte dem Personal mit, er habe eine Bombe im Koffer. Die Sicherheitskräfte nahmen die Drohung ernst und verständigten die Bundespolizei.
Trotz mehrfacher Warnungen beharrte der Mann auf seiner Behauptung, selbst als die Beamten eintrafen. Sein Gepäck wurde einer zusätzlichen Überprüfung unterzogen, darunter ein vorläufiger Sprengstofftest, der zunächst ein positives Ergebnis lieferte. Spezialeinheiten wurden hinzugezogen, doch weitere Untersuchungen bestätigten schließlich, dass von dem Koffer keine Gefahr ausging.
Als direkte Konsequenz wurde dem Mann die Weiterreise nach Frankreich verweigert. Zudem leiteten die Behörden ein formelles Ermittlungsverfahren wegen falschen Bombenalarms ein.
Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen. Deutsche Flugsicherheitsbehörden und die Polizei sind in der Vergangenheit bei ähnlichen Falschmeldungen hart vorgegangen – mit Evakuierungen, großangelegten Durchsuchungen und Haftstrafen. In vergleichbaren Fällen wurden Täter bereits zu Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren verurteilt.






