Rüsselsheim rettet die Bürgerhotline 115 trotz Kooperationsende mit Groß-Gerau
Tilly HörleRüsselsheim rettet die Bürgerhotline 115 trotz Kooperationsende mit Groß-Gerau
Der Stadtrat von Rüsselsheim hat nach einer jüngsten Kontroverse seine Unterstützung für die Behördenrufnummer 115 bekräftigt. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der die Stadt das plötzliche Ende der Zusammenarbeit mit dem Kreis Groß-Gerau bei diesem Service bedauert. Bürgermeister Patrick Burghardt betonte die Bedeutung der Hotline als unverzichtbare Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger.
In einer Resolution beschloss der Stadtrat, die Rufnummer 115 weiterzuführen und so ihren Betrieb in Rüsselsheim langfristig zu sichern. Vertreter der Stadt hoben die kurzen Wartezeiten und die verlässlichen, verbindlichen Auskünfte des Services hervor. Trotz des Scheiterns der Kooperation mit dem Kreis Groß-Gerau wird die Hotline in Rüsselsheim weiterhin angeboten.
Zudem hat sich Rüsselsheim entschieden, die bestehende Partnerschaft mit der Nachbarstadt Raunheim im Rahmen der 115 auszubauen. Bürgermeister Burghardt bezeichnete die Hotline als zentrales Element der Bürgerunterstützung, insbesondere vor dem Hintergrund des Ausbaus der digitalen Infrastruktur. Der Service bleibt ein wichtiger Baustein für das moderne und bürgerfreundliche Rathaus der Zukunft.
Mit dem Beschluss des Stadtrats ist die Zukunft der Hotline gesichert – auch ohne eine überregionale Zusammenarbeit. Ob und in welchem Umfang sich weitere hessische Kommunen beteiligen, bleibt vorerst offen. Rüsselsheims Engagement für den Service bleibt jedoch unverändert.
Die Rufnummer 115 bleibt in Rüsselsheim aktiv, gestützt durch die fortlaufende Kooperation mit Raunheim. Die Resolution des Stadtrats verankert den Service fest in den digitalen Angeboten der Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren weiterhin von schnellem Zugang zu amtlichen Informationen.






