30 April 2026, 00:21

Sanimed startet nach der Krise mit Mega-Campus in Ibbenbüren durch

Außenansicht des Johnson & Johnson Medical Companies-Gebäudes mit Glaswänden, Text an der Fassade, Steinen, Pflanzen und einem Baum auf der linken Seite unter einem klaren blauen Himmel.

Sanimed startet nach der Krise mit Mega-Campus in Ibbenbüren durch

Sanimed, ein führender Anbieter von Reha- und Medizintechnik, hat sich nach einer schwierigen Phase neu erfunden. Das 1983 gegründete Unternehmen überstand 2024/2025 eine selbst beschriebene "existenzbedrohende Krise" und kann nun – mit einem ausgeglichenen Haushalt 2025 – eine große Expansion in Ibbenbüren planen.

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Die Unternehmensgeschichte war von wiederholten Besitzerwechseln geprägt: 2001 übernahm die Hartmann-Gruppe Sanimed, 2020 folgte der Verkauf an Palero, bevor das Unternehmen 2021 von der Löwenstein-Gruppe übernommen wurde. Trotz dieser Übergänge blieb Sanimed ein zentraler Akteur im Homecare-Bereich und versorgt Kunden weiterhin mit Wundversorgungsprodukten, enteraler Ernährung, Rollstühlen und Elektromobilen.

Nach schweren finanziellen Turbulenzen gelang es Sanimed durch einen Restrukturierungsprozess, 2025 die Haushaltslage zu stabilisieren. Diese Konsolidierung ebnet nun den Weg für ehrgeizige Wachstumspläne: Geplant ist der Bau eines 16.000 Quadratmeter großen "Zukunfts-Campus" in Ibbenbüren. Das Projekt umfasst drei Büroetagen, ein 4.500 Quadratmeter großes Logistikzentrum sowie ein Flagship-Store.

Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen und markiert einen Neuanfang für das Unternehmen. Mit den finanziellen Problemen im Rücken investiert Sanimed nun massiv in seine Zukunft: Der neue Campus soll die Kapazitäten erweitern und die Marktposition im Medizintechnik-Sektor stärken. Das Vorhaben unterstreicht den neuen Fokus auf Wachstum und Stabilität.

Quelle