Rödermarks Bürgermeister übergibt Goldenen Stadtschlüssel an Karnevalsprinzenpaar
Carmine WeißRödermarks Bürgermeister übergibt Goldenen Stadtschlüssel an Karnevalsprinzenpaar
Rödermarks Karnevalsfeiern im Rampenlicht: Bürgermeister übergibt den Goldenen Stadtschlüssel an Prinz Dominik I. und Prinzessin Franzi I.
Mit der feierlichen Übergabe des Goldenen Stadtschlüssels durch Bürgermeister Jörg Rotter an Prinz Dominik I. und Prinzessin Franzi I. erreichte der Karneval in Rödermark seinen Höhepunkt. Die symbolträchtige Geste läutete das bunte Treiben bei der Karnevalssitzung der Turngemeinde Ober-Roden ein. Rotter, bekannt für seine enge Verbindung zur Tradition, zeigte sich einmal mehr vom spielerischen Geist des Festes begeistert.
Den Auftakt des Abends bildete ein humorvoller Auftritt von Michaela Hartnagel-Keil, Präsidentin des hessischen Weiberfastnachtskomitees. Sie inszenierte Rotter scherzhaft als New Yorker Laufstegmodel – zur Belustigung des Publikums. Der Bürgermeister, langjähriges Mitglied des Hofgardisten-Gefolges, nahm die scherzhafte Attacke mit Augenzwinkern hin.
Im weiteren Verlauf übergab Rotter formell den Stadtsäckel an die Narren – eine Tradition, die jeweils am Schmotzigen Samstag stattfindet. Seine Frau, die an diesem Abend ihren Geburtstag feierte, gesellte sich zusammen mit lokalen Honoratioren zu den Feierlichkeiten. Höhepunkt des Abends blieb die Verleihung des Goldenen Schlüssels, mit der Prinz Dominik I. und Prinzessin Franzi I. offiziell die "Herrschaft" über die Stadt übernahmen – zumindest nach Karnevalsrecht.
Rotters Engagement unterstrich seinen Ruf als erfahrener Karnevalsveteran. Die Veranstaltung verband offizielle Symbolik mit der lebendigen Festkultur der Gemeinde und schuf eine ausgelassene Stimmung.
Bis zum Ende der Feierlichkeiten bleibt der Goldene Schlüssel nun in den Händen des Prinzenpaares. Rotters scherzhafte Machtabgabe spiegelt Rödermarks innige Verbindung zu seinen festlichen Bräuchen wider. Auch der Stadtsäckel verbleibt bis zum Abschluss der Schmotzigen-Samstag-Feiern in der Obhut der Jecken.






