30 March 2026, 20:11

Rödermark sagt AfD-Aschermittwoch wegen Extremismus-Vorwürfen ab

Papier mit handgeschriebenem Text: 'Neumarkt-Halle, die Wahl, Mr. Williams' Vorschlag für gegen Mehrheit.'

Rödermark sagt AfD-Aschermittwoch wegen Extremismus-Vorwürfen ab

Eine geplante AfD-Veranstaltung in Rödermark wurde abgesagt, nachdem der örtliche Stadtrat die Nutzung seiner Kulturhalle untersagt hatte. Die Zusammenkunft, die als zentrale Politische Aschermittwochsveranstaltung der Partei in Hessen geplant war, stieß auf Widerstand wegen Befürchtungen über extremistische Positionen. Bürgermeister Rotter bestätigte, dass die Stadt die Veranstaltung nicht ausrichten werde.

Die Stadtverwaltung von Rödermark kündigte den Mietvertrag nach einem Antrag der CDU. Die Entscheidung fiel, nachdem bekannt wurde, dass die Veranstaltung vom AfD-Kreisverband – und nicht, wie zunächst behauptet, vom lokalen Ortsverband – organisiert worden war. Kommunalbeamte warfen der örtlichen AfD vor, sie über den tatsächlichen Veranstalter und den Charakter der Zusammenkunft getäuscht zu haben.

Der geplante Redner Matthias Helferich ist für seine ethnonationalistischen und extremistischen Positionen bekannt. Seine Ansichten galten selbst innerhalb der eigenen AfD-Bundestagsfraktion als zu radikal. Bürgermeister Rotter erklärte, die Stadt sei nicht verpflichtet, ihre Hauptveranstaltungsstätte für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, die verfassungsfeindliche Ideen verbreiten.

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Bisher gibt es keine offiziellen AfD-Stellungnahmen dazu, wie viele Mitglieder des Hessischen Landtags an der Veranstaltung im Landkreis Offenbach teilnehmen wollten.

Die Absage bedeutet, dass die zentrale Politische Aschermittwochsveranstaltung der AfD in Hessen nicht in Rödermark stattfinden wird. Die Entscheidung der Stadt spiegelt die Sorgen über extremistische Rhetorik wider, die mit dem geplanten Redner und Veranstalter in Verbindung gebracht wird. Die AfD hat bisher keinen alternativen Veranstaltungsort für die Zusammenkunft bekannt gegeben.

Quelle