Rödermark leitet Lkw-Verkehr aus Wohngebieten um – weniger Lärm und Abgase geplant
Hilma PergandeRödermark leitet Lkw-Verkehr aus Wohngebieten um – weniger Lärm und Abgase geplant
Rödermark treibt Pläne zum Umleiten von Lkw-Verkehr aus Wohngebieten in Ober-Roden-Nord voran
Die Stadt will den Schwerlastverkehr von den Wohnvierteln im nördlichen Ober-Roden fernhalten und auf die Landesstraße 3097 sowie den Rödermarker Ring umleiten. Damit sollen Lärmbelastung und Abgasemissionen reduziert werden. Während der öffentlichen Anhörungsphase gab es keine Einwände gegen das Vorhaben.
Künftig soll die bisherige Hauptroute für Lkw durch die Wohnstraßen Ober-Rodens gesperrt werden. Stattdessen werden die Lastwagen an der zentralen Kreuzung zwischen Urberach und Ober-Roden in südliche Richtung geleitet und auf den Rödermarker Ring umgelenkt. Die alternative Strecke soll die Belastung für die Anwohner verringern.
Der Stadtrat hat bereits die Finanzierung neuer Beschilderung zur Umsetzung der Änderungen beschlossen. Eine detaillierte Kostenschätzung wird derzeit finalisiert, bevor über die Freigabe der vollständigen Mittel entschieden wird. Als nächste Schritte stehen die Planung der Beschilderung, die Bestellung der neuen Wegweiser und deren Montage an.
Rödermark stimmt das Projekt mit dem Kreis Offenbach und Hessen Mobil ab, der Landesbehörde für Bundes- und Landesstraßen. Andrea Schulner, Erste Stadträtin für öffentliche Ordnung und Verkehr, betonte, wie wichtig es sei, die Vorteile der Umleitung voll auszuschöpfen. Ziel ist es, die Entlastung für die betroffenen Stadtteile zu maximieren.
Da es keine öffentlichen Proteste gibt und der Rat die Kosten für die Beschilderung unterstützt, kommt das Vorhaben voran. Sobald der endgültige Kostenanschlag genehmigt ist, wird die neue Route ausgeschildert und durchgesetzt. Die Änderungen sollen den Anwohnern in Ober-Roden ruhigere und sauberere Straßen bescheren.






