16 March 2026, 22:11

Rekordwahlbeteiligung in Wiesbaden: CDU dominiert, doch Stadtteile zeigen klare Unterschiede

Eine farbcodierte Karte von Haryana aus den Wahlen zur Legislativversammlung von 2014, mit Text zu den Wahlergebnissen.

Rekordwahlbeteiligung in Wiesbaden: CDU dominiert, doch Stadtteile zeigen klare Unterschiede

Wiesbadens jüngste Kommunalwahlen verzeichneten einen spürbaren Anstieg der Wählerbeteiligung. Die Wahlbeteiligung kletterte auf 48,1 Prozent – ein Plus von 8 Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2021. Doch die Ergebnisse in der hessischen Landeshauptstadt fielen je nach Stadtteil sehr unterschiedlich aus: Während einige Bezirke eine deutlich höhere Mobilisierung zeigten, blieb die Beteiligung in anderen deutlich dahinter zurück.

Im Stadtteil Sonnenberg gingen 70,6 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen – ein Wert, der weit über dem Wiesbadener Durchschnitt lag. Von den dort gezählten 29.336 gültigen Stimmen entfiel mit 46,6 Prozent ein klarer Vorsprung auf die CDU. Stefan Bauer führte die Liste der Partei an und erhielt 3.429 Stimmen, gefolgt von Michael Hofmeister und Dr. Arno Grau.

Die Grünen lagen in Sonnenberg knapp vor der SPD: Sie holten 5.605 Stimmen (19,1 Prozent), während die Sozialdemokraten auf 5.325 Stimmen (18,2 Prozent) kamen. Die FDP verbuchte 4.424 Stimmen (15,1 Prozent), wobei Alexander Winkelmann mit 749 Stimmen das beste Einzelresultat der Partei erzielte. Kleinere Gruppierungen wie die Freien Wähler kamen lediglich auf 301 Stimmen (1,0 Prozent). Wiesbadenweit wurden etwa 3,6 Prozent aller abgegebenen Stimmzettel als ungültig gewertet.

Stadtweit behielt die CDU ihre dominierende Position und führte vor allem in den äußeren Bezirken wie Sonnenberg und Naurod. Die Grünen schnitten dagegen besonders in den Innenstadtlagen wie Westend/Bleichstraße und Mitte am besten ab. Insgesamt kommt die CDU auf 26,3 Prozent der Stimmen, die SPD folgt mit 22,2 Prozent.

Die Wahlergebnisse bestätigen die starke Stellung der CDU in Wiesbaden, insbesondere in den suburbanen Gebieten. Die höhere Beteiligung in Stadtteilen wie Sonnenberg deutet zudem auf veränderte Wahlbereitschaft hin. Die endgültigen Auszählungen werden zeigen, wie sich diese Ergebnisse auf die politische Landschaft der Stadt in den kommenden Jahren auswirken.

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