05 May 2026, 06:18

Prozess um tödlichen Messerangriff im Berliner Humboldt-Forum beginnt

Polizeibeamte vor einer Menge während einer Anti-Terror-Demonstration in Berlin, mit Fahrrädern und einer Bank im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund.

Prozess um tödlichen Messerangriff im Berliner Humboldt-Forum beginnt

In Berlin hat ein Prozess gegen sieben Angeklagte begonnen, die sich wegen ihrer Beteiligung an einem tödlichen Messerangriff im Humboldt-Forum verantworten müssen. Bei dem Vorfall im September 2025 kam ein 20-jähriger Syrer ums Leben. In den kommenden Wochen wird das Gericht Vorwürfe wie schwere Körperverletzung und Totschlag prüfen.

Der Angriff ereignete sich am 12. September 2025 im Inneren des Humboldt-Forums – einer rekonstruierten Version des historischen Berliner Stadtschlosses, das heute Museen und Kulturstätten beherbergt. Während einer gewalttätigen Schlägerei wurde das Opfer mehrfach erstochen und erlag später seinen Verletzungen.

Sieben Personen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren müssen sich nun wegen ihrer Rolle in dem Vorfall verantworten. Vier von ihnen wird zusätzlich Totschlag vorgeworfen. Die übrigen Angeklagten sind wegen schwerer Körperverletzung, Störung der öffentlichen Ordnung und Beteiligung an der gewaltsamen Auseinandersetzung angeklagt.

Der Prozess ist auf 30 Verhandlungstage angesetzt und beginnt am 14. September 2026. Die letzte Sitzung ist für den 13. Oktober 2026 geplant. Die Verhandlungen finden vor dem Landgericht Berlin statt, wo Beweismaterial und Zeugenaussagen ausgewertet werden.

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Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine tödlich verlaufene Konfrontation in einem der bekanntesten Kulturorte Berlins. Je nach Urteil könnten die Angeklagten mit schweren rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der Ausgang des Prozesses wird nicht nur die Frage der Verantwortung für den Tod des jungen Mannes klären, sondern auch die Aufarbeitung der weiteren Gewalt an jenem Abend.

Quelle