22 April 2026, 08:14

"Postkarten für den Iran": Wie Fotokunst Solidarität und Spenden schafft

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Fotos von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Kundgebung in Tehran hoch.

"Postkarten für den Iran": Wie Fotokunst Solidarität und Spenden schafft

Eine Gruppe von 22 Fotograf:innen hat das Projekt "Postkarten für den Iran" ins Leben gerufen, um Spenden und Aufmerksamkeit für iranische Frauen und Journalist:innen zu sammeln. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg startete die Initiative, nachdem er nach Wegen gesucht hatte, Menschen im Iran zu unterstützen. Die Kampagne stößt bereits auf großes Interesse – in nur wenigen Tagen wurden über 100 Postkartensets verkauft.

Rothenberg wollte mehr tun, als nur Geld zu spenden. Für ihn sind Sichtbarkeit und das Erzählen von Geschichten genauso wichtig. Daraus entstand "Postkarten für den Iran", bei dem Fotograf:innen ihre Arbeiten für ein Set aus 44 Postkarten beisteuern, die für jeweils 22 Euro verkauft werden.

Sämtliche Einnahmen fließen in die Unterstützung iranischer Frauen und lokaler Journalist:innen. Auch Amnesty International könnte von der Kampagne profitieren. Die Resonanz war schnell und deutlich: Innerhalb weniger Tage wurden über 100 Sets verkauft, und die Organisator:innen streben an, diese Zahl bald zu verdoppeln.

Chiara Baluch, eine der beteiligten Fotografinnen, zeigt sich stolz, Teil des Projekts zu sein. Sie sieht in der Kunst ein mächtiges Werkzeug, um etwas zu bewirken. Rothenberg hofft, dass die Initiative die Solidarität zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften stärkt. Sein Ziel ist es, durch das Projekt weiteren Austausch und gemeinsames Handeln anzuregen.

Chiara Baluch teilt diesen Optimismus. Sie glaubt, dass selbst kleine Schritte wie dieser zu großen Veränderungen führen können. Beide ermutigen andere, sich in sinnvolle Projekte einzubringen – egal, wie bescheiden sie auch wirken mögen.

Die "Postkarten für den Iran"-Kampagne hat bereits durch Kunst Spenden und Aufmerksamkeit generiert. Mit weiteren Verkäufen wächst das Projekt stetig. Die Organisator:innen bleiben fokussiert: Sie wollen iranische Frauen und Journalist:innen durch direkte Hilfe und kreative Zusammenarbeit unterstützen.

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