29 June 2026, 08:08

Ostfalia entwickelt modulares Weiterbildungsprogramm für Rettungskräfte und Katastrophenschutz

Forschungsprojekt: Ostfalia entwickelt Weiterbildung für Rettungskräfte

Ostfalia entwickelt modulares Weiterbildungsprogramm für Rettungskräfte und Katastrophenschutz

Hochschule Ostfalia startet neues Forschungsprojekt zur Verbesserung der Notfallversorgung und Katastrophenbewältigung

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Die Hochschule Ostfalia hat ein neues Forschungsvorhaben gestartet, das die Notfallversorgung und das Katastrophenmanagement optimieren soll. Die Initiative mit dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“ entwickelt ein modulares Weiterbildungsprogramm für Einsatzkräfte. Das Projekt ist Teil des wachsenden Engagements der Hochschule im Bereich der beruflichen Weiterbildung.

Im Rahmen des Vorhabens entsteht ein flexibles, fachübergreifendes Schulungsprogramm für Mitarbeiter:innen aus Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten. Geplant sind sechs Module zu Themen wie „Pädagogische Notfälle im Rettungsdienst“ und „Einsatzführung bei Großschadenslagen“.

Die wissenschaftliche Leitung übernehmen Professorin Dr. Ilka Benner, Professorin Dr. Melanie Lietz und Professorin Dr. Sandra Tschupke von der Hochschule Ostfalia. Als Praxispartner sind das Ausbildungszentrum Notfall- und Intensivmedizin, die Interdisziplinäre Task Force für Notfall- und Katastrophenmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover sowie die Feuer- und Katastrophenschutzabteilung der Stadt Wolfsburg beteiligt. Ziel ist es, den Übergang zwischen Berufspraxis und akademischer Weiterbildung zu erleichtern.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „Hochschulen öffnen“ der NBank mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Landes Niedersachsen. Die Arbeiten beginnen am 1. Juni 2026 und laufen bis zum 31. Dezember 2028.

Das Weiterbildungsangebot soll Einsatzkräften fortgeschrittene, praxisnahe Kompetenzen vermitteln und gleichzeitig die Verzahnung von Berufspraxis und akademischer Lehre stärken. Durch Förderung und Partnerschaften ist das Projekt solide aufgestellt, um Entwicklung und Erprobung erfolgreich umzusetzen.

Quelle