Offenbachs Kitas erhöhen Essensgebühren um 20 Euro monatlich
Essensgebühren in Offenbachs Kitas steigen um 20 Euro pro Monat
Der Magistrat der Stadt Offenbach hat einer Erhöhung der Verpflegungskosten in städtischen Kindertageseinrichtungen zugestimmt. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch beim Stadtparlament. Künftig zahlen Eltern entweder elf Monate lang 100 Euro oder – bei Ratenzahlung über zwölf Monate – monatlich 92 Euro.
Bisher deckt der Beitrag von 80 Euro pro Monat nicht mehr die tatsächlichen Kosten für die Mahlzeiten in den kommunalen Kitas. Um dies auszugleichen, schlägt der Magistrat eine Anhebung auf 100 Euro vor, wobei bei einer Zahlung über zwölf Monate ein leicht ermäßigter Satz von 92 Euro möglich ist.
Bevor die Änderung in Kraft tritt, muss eine Anpassung der städtischen Gebührensatzung beschlossen werden. Erst dann können die kommunalen Einrichtungen die neuen Preise umsetzen.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat über ihre Kita-Trägervereinigung EKO bereits reagiert: Ab dem 1. Februar werden ihre Einrichtungen die erhöhten Gebühren erheben. Wann die städtischen Kitas folgen, steht noch nicht fest. Auch ist unklar, wie viele kommunale Träger betroffen sein werden.
Sobald die Erhöhung endgültig beschlossen ist, gilt sie für alle Familien, die in Offenbachs Kitas das Essensangebot nutzen. Die neuen Sätze spiegeln die tatsächlichen Kosten für die Verpflegung wider. Der genaue Zeitpunkt der Umsetzung in allen Einrichtungen hängt von der finalen Entscheidung des Stadtparlaments ab.






