Landshuts Kliniken fusionieren: Wie sich die medizinische Versorgung bis 2026 neu ordnet
Carmine WeißLandshuts Kliniken fusionieren: Wie sich die medizinische Versorgung bis 2026 neu ordnet
Umfassende Umstrukturierung der medizinischen Versorgung in Landshut nach Fusion lokaler Gesundheitsanbieter
In Landshut läuft derzeit eine weitreichende Neuordnung der medizinischen Dienstleistungen an, nachdem lokale Gesundheitseinrichtungen fusioniert wurden. Zum 1. Januar 2026 nahm die neu gegründete LA-Regio Kliniken ihre Arbeit auf und begann mit der Zusammenlegung zentraler Fachabteilungen an ihren Standorten. Ziel der Veränderungen ist es, die spezialisierte Versorgung zu stärken, ohne die vollständige Verfügbarkeit der Leistungen für Patientinnen und Patienten einzuschränken.
Die erste Phase der Umstrukturierung startet am 30. März, wenn die Abteilung für Gefäßchirurgie an den Standort Landshut-Achdorf verlegt wird. Die Patientenversorgung bleibt dabei unverändert, doch die Verlegung erweitert das langfristige fachliche Angebot der Einrichtung. Gleichzeitig unterstreicht dieser Schritt die wachsende Bedeutung des Standorts als Zentrum für Herz- und Gefäßmedizin in der Region. In den kommenden Jahren sollen dort auch die kardiologischen Dienstleistungen gebündelt werden.
Bis April wird die Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie nach Landshut-Mitte verlegt. Auch hier gibt es keine Einschränkungen bei den Leistungen – im Gegenteil: Mit der Einführung des hochmodernen "Da-Vinci"-Robotersystems werden die chirurgischen Möglichkeiten deutlich erweitert. Langfristig sollen zudem die Fachbereiche Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie in Landshut-Mitte zentralisiert werden, um den Standort als umfassendes medizinisches Zentrum weiter zu festigen.
Die Fusion, die seit Beginn des Jahres 2026 wirksam ist, vereint städtische und kreisangehörige Gesundheitseinrichtungen unter dem Dach der LA-Regio Kliniken. Ihr Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Standorte langfristig für die medizinische Versorgung der Region erhalten bleiben.
Im Rahmen der Neuordnung wird die Gefäßchirurgie bis Ende März in Landshut-Achdorf angesiedelt, gefolgt von der Verlegung der Allgemeinchirurgie nach Landshut-Mitte im April. Die Kardiologie sowie die Dienstleistungen im Bereich der Verdauungsgesundheit werden in den nächsten Jahren schrittweise an ihren jeweiligen Hauptstandorten gebündelt. Die Veränderungen garantieren weiterhin den vollen Zugang für Patientinnen und Patienten und erweitern gleichzeitig das spezialisierte Behandlungsangebot in der gesamten Region.






