Kommunalwahl Wiesbaden 2026: CDU vorne, doch Stadtteile zeigen klare Unterschiede
Carmine WeißKommunalwahl Wiesbaden 2026: CDU vorne, doch Stadtteile zeigen klare Unterschiede
Vorläufige Ergebnisse der Wiesbadener Kommunalwahl zeigen gemischtes Bild in den Stadtteilen
Die ersten Auswertungen der Kommunalwahl in Wiesbaden zeichnen ein uneinheitliches Stimmungsbild in den verschiedenen Bezirken. Stand 16. März 2026 sind zwar alle 247 Wahlbezirke ausgezählt, die endgültigen Zahlen stehen jedoch noch aus. Stadtweit führt derzeit die CDU mit 26,3 Prozent, gefolgt von der SPD mit 22,2 Prozent.
Im Stadtteil Biebrich ging die AfD mit 799 Stimmen (33,0 Prozent) deutlich als stärkste Kraft hervor. Markus Michel, Erhard Stahl und Astrid Heller erhielten dort die höchste persönliche Unterstützung. Die SPD folgte mit 533 Stimmen (22,0 Prozent) auf Platz zwei, wobei Dmitrij Sluzkij 142 Stimmen auf sich vereinen konnte.
Im Südost dominierten die Grünen mit 528 Kandidatenstimmen (30,4 Prozent). Besonders erfolgreich waren Mechthild Behr, Christopher Nemeczek und Barbara Krekeler. Die SPD landete mit 346 Stimmen (19,9 Prozent) auf dem zweiten Platz, angeführt von Mario Zaleski, der 81 Stimmen erhielt.
In Bierstadt lag die SPD knapp vorn mit 506 Stimmen (24,7 Prozent), wobei Dr. Alexander Gebauer die meisten persönlichen Stimmen erhielt. Die Grünen folgten mit 395 Stimmen (19,3 Prozent), hier erreichte Nico Becher 75 Stimmen. Dicht dahinter platzierte sich die FDP mit 391 Stimmen (19,1 Prozent), Claudia Bär kam auf 69 Stimmen.
Die endgültigen Ergebnisse könnten sich durch Kumulieren und Panaschieren noch ändern. Wähler hatten die Möglichkeit, ihre Stimmen auf mehrere Kandidaten zu verteilen oder einem Kandidaten bis zu drei Stimmen zu geben. Noch stehen über 150 Bewerber im Rennen um zusätzliche Unterstützung, rund 800 städtische Mitarbeiter werden die Auszählung am Montag abschließen.
Die vorläufigen Zahlen spiegeln verschobene Machtverhältnisse in Wiesbadens Stadtteilen wider. Zwar führt die CDU insgesamt, doch AfD, Grüne und SPD zeigen starke regionale Unterschiede. Die endgültigen Ergebnisse werden zeigen, ob sich diese Trends nach vollständiger Auszählung bestätigen.