25 April 2026, 14:16

Junge #Zukunftsmacher gestalten Hessens Gemeinden mit kreativen Projekten

Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit Blumensträußen und Zertifikaten sowie einem "Youth Solar Awards 2019"-Plakat im Hintergrund.

Junge #Zukunftsmacher gestalten Hessens Gemeinden mit kreativen Projekten

Elf junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Programm #zukunftsmacher abgeschlossen – eine Jugendinitiative im Rahmen des "Engagement-Botschafter"-Programms der Hessischen Landesfreiwilligenagentur. Das Pilotprojekt, unterstützt vom ScoPE-Team der Universität, hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen durch Schulungen, Mentoring und Fördergelder für eigene Gemeinschaftsprojekte zu stärken.

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Beim 4. Projekt-Workshop überreichte Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei, die Abschlusszertifikate und betonte die Bedeutung des Engagements junger Menschen für die Gestaltung der Gesellschaft. Das Qualifizierungsprogramm bot den Teilnehmenden Schulungen, individuelle Begleitung sowie jeweils 500 Euro, um eigene Projekte zu entwickeln. Drei vielversprechende Initiativen sind daraus hervorgegangen:

In Fronhausen setzte sich eine Gruppe für mehr Inklusion ein, indem sie Geschichten über verschiedene Kulturen sammelte und teilte. Ihr Ziel: die Gemeinschaft durch persönliche Erzählungen und kulturellen Austausch enger zusammenzubringen.

Ein zweites Projekt in Gersfeld verwandelte einen stillgelegten Tennisplatz in eine Multisportanlage. Der neue Raum soll Jugendlichen und Vereinen vor Ort mehr Möglichkeiten für Bewegung und Mannschaftssport bieten.

In Hanau widmete sich eine dritte Initiative dem Schutz von Hummeln und Bienen. Die Teilnehmenden pflanzten spätblühende Futterpflanzen und richteten Infotafeln ein, um über den Artenschutz von Bestäubern aufzuklären.

Der Workshop markierte das Ende der Qualifizierungsphase. Für den Herbst ist ein Netzwerktreffen geplant, um den Austausch zwischen den Engagierten zu fördern und ihre Projekte nachhaltig zu verankern.

Das #zukunftsmacher-Programm hat jungen Menschen Werkzeuge und Unterstützung an die Hand gegeben, um in ihren Gemeinden etwas zu bewegen. Von kultureller Teilhabe über Umweltschutz bis hin zur Sportförderung – die Projekte gehen nun mit konkreten Ergebnissen in die Umsetzung.

Prof. Dr. Susanne Koch, Geschäftsführerin von ScoPE, bekräftigte das Engagement der Universität, solche Initiativen auch künftig zu unterstützen und junge Menschen in ihrem Wirken zu bestärken.

Quelle