Interkulturelle Abende stärken Vertrauen zwischen Polizei und Bürgern in Hessen
Hilma PergandeInterkulturelle Abende stärken Vertrauen zwischen Polizei und Bürgern in Hessen
Im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche fanden in Offenbach und Hanau zwei interkulturelle Abende statt. Veranstaltet wurden die Treffen vom Polizeipäsidium Südosthessen, mit dem Ziel, die Beziehungen zwischen der Polizei und der lokalen Bevölkerung zu stärken. Beide Veranstaltungen zogen über 100 Teilnehmer an, darunter Migrantenbeiräte, Integrationsstellen und Migrantenorganisationen.
Die diesjährigen Veranstaltungen 2024 fanden am 27. September in Offenbach und am 11. Oktober in Hanau statt. An beiden Abenden traten die Musikerin Chaymaa Rafoud und Nana Ampadu auf. Ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Murad Erdemir, Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, widmete sich der Bekämpfung von Hassrede und Desinformation im Internet.
Der Interkulturelle Abend wird seit 2001 jährlich veranstaltet und ist damit einzigartig in Hessen und bundesweit. Kein anderes Bundesland bietet vergleichbare jährliche Formate für den Dialog zwischen Polizei und Zivilgesellschaft. In diesem Jahr wurde das Projekt zudem auf dem Deutschen Präventionstag in Cottbus als Erfolgsmodell für präventives Engagement präsentiert.
Die steigenden Teilnehmerzahlen unterstreichen den Bedarf an einem fortlaufenden Austausch. Die Abende bieten eine Plattform für Vertrauensbildung, offene Gespräche und präventive Aufklärungsarbeit zwischen der Polizei und verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Die Veranstaltungen betonten die Bedeutung des interkulturellen Dialogs für das gegenseitige Verständnis. Mit wachsender Beteiligung und Anerkennung bleibt die Initiative eine zentrale Schnittstelle für die Zusammenarbeit. Die Organisatoren planen, die Tradition auch in den kommenden Jahren fortzuführen.






