Hessens Steuerbehörde sichert 2,06 Milliarden Euro durch Prüfungen und Fahndung ein
Carmine WeißHessens Steuerbehörde sichert 2,06 Milliarden Euro durch Prüfungen und Fahndung ein
Das Landesamt für Steuern in Frankfurt am Main hat seinen Jahresbericht für 2025 veröffentlicht. Der Bericht unterstreicht die zentrale Rolle der Behörde als Schaltstelle der hessischen Steuerverwaltung zwischen den örtlichen Finanzämtern und dem Finanzministerium. Unter der Leitung von Präsidentin Konstanze Bepperling koordiniert das Landesamt die vielfältigen Aufgabenbereiche der Steuerbehörde.
Im Jahr 2025 brachten Steuerprüfungen und -ermittlungen insgesamt 2,06 Milliarden Euro an Mehreinnahmen ein. Allein durch Betriebsprüfungen flossen 1,25 Milliarden Euro in die Kassen, während Steuerfahndungsverfahren weitere 810 Millionen Euro beisteuerten. Durch die Arbeit der Steuerfahndungsstellen und Bußgeldstellen wurden zudem Finanzsanktionen in Höhe von über neun Millionen Euro verhängt.
Auch die gerichtliche Verfolgung spielte eine bedeutende Rolle: Haftstrafen aus Steuerfahndungsverfahren summierten sich auf 193 Jahre, hinzu kamen 203 Jahre durch Bußgeld- und Strafverfahren. Der Bericht gibt zudem Auskunft über den Arbeitsumfang der Behörde – von der Bearbeitung von Steuererklärungen bis hin zur Bewältigung einer hohen Anzahl von Bürgeranfragen in den Servicecentern.
Die Arbeit des Landesamts trägt maßgeblich zu mehr Steuergerechtigkeit in Hessen bei. Durch präventive Maßnahmen und gezielte Kontrollen werden Steuerhinterziehungen erschwert und erhebliche Mittel für den öffentlichen Haushalt gesichert. Der Jahresbericht verdeutlicht damit das Ausmaß und die Wirkung der behördlichen Vollzugs- und Verwaltungsarbeit.






