Hertha BSC kämpft um Relegationsplatz – Sessa bleibt trotz Rückstand treu
Esther SchülerHertha BSC kämpft um Relegationsplatz – Sessa bleibt trotz Rückstand treu
Hertha BSC liegt aktuell auf Platz zwei der 2. Bundesliga, sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz für den Aufstieg. Trainer Stefan Leitl hat bereits erklärt, dass der direkte Wiederaufstieg in dieser Saison nicht mehr realistisch ist.
Verteidiger Kevin Sessa, dessen Vertrag bis 2027 läuft, sieht Verletzungen und mangelnde Konstanz als Gründe dafür, dass sein Team nicht stärker um den Sprung in die erste Liga kämpfen konnte.
Hertha BSC hat in der Saison 2025/26 deutliche Fortschritte gemacht. Nach Platz 8 in der Spielzeit 2023/24 und Rang 4 im Vorjahr steht die Mannschaft am 30. März 2026 nach 28 Spielen bei 58 Punkten. Diese Entwicklung gelang, obwohl Leitl bereits Anfang 2025 einräumte, dass der direkte Aufstieg unwahrscheinlich sei.
Seit der Druck für den automatischen Aufstieg nachgelassen hat, zeigt das Team eine stärkere Form. In den letzten vier Spielen gab es drei Siege. Sessa, der die verletzungsbedingt ausgefallenen Kennet Eichhorn in den letzten vier Partien vertrat, führt diesen Aufwärtstrend auf eine entspanntere Stimmung im Team zurück.
Der 25-Jährige betont seine Treue zum Verein und weist Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel zurück. Sein Fokus liege allein auf den Leistungen Herthas, nicht auf persönlichen Optionen woanders. Zwar lobt er die Qualität der Mannschaft, gibt aber zu, dass die mangelnde Kontinuität über längere Phasen die größte Schwäche sei.
Herthas Saison zeigt spürbare Verbesserungen, doch der direkte Aufstieg bleibt außer Reichweite. Mit Sessa, der bis 2027 an den Club gebunden ist, und den jüngsten positiven Ergebnissen wird das Team nun alles darauf setzen, den Relegationsplatz zu erreichen. Die letzten Spiele werden entscheiden, ob die sieben Punkte Rückstand auf den Aufstieg noch aufgeholt werden können.






