29 April 2026, 22:10

Gifhorns Polizei setzt auf Aufklärung statt Strafen für mehr Verkehrssicherheit

Eine Gruppe von Motorradfahrern auf einer Rennstrecke, die Helme tragen, mit sichtbarem Text unten.

Gifhorns Polizei setzt auf Aufklärung statt Strafen für mehr Verkehrssicherheit

Polizei Gifhorn startet Verkehrssicherheitskampagne im Rahmen des bundesweiten Aktionstags Sicher.Mobil.Leben

Am Dienstag führte die Polizei Gifhorn eine Verkehrssicherheitsaktion durch, die Teil des bundesweiten Aktionstags Sicher.Mobil.Leben war. Im Fokus standen Radfahrer und Nutzer von E-Scootern – insbesondere ältere Radfahrer, die im Landkreis ein erhöhtes Unfallrisiko aufweisen.

Während der Kontrollen wurden fast 100 Radfahrer und über 50 E-Scooter-Fahrer von mehr als 40 Beamten angehalten. Statt Bußgelder zu verhängen, setzte die Polizei auf Aufklärung: Die Beamten gaben Hinweise zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr und informierten über die gesetzlichen Vorgaben.

Besondere Aufmerksamkeit galt älteren Verkehrsteilnehmern, vor allem denen über 55 Jahren. Die Behörden wiesen auf die steigende Zahl von Unfällen in dieser Altersgruppe hin – bedingt auch durch die zunehmende Verbreitung von E-Bikes (Pedelecs). Um dem entgegenzuwirken, veranstaltete die Polizei eine spezielle Präventionsveranstaltung für Senioren, bei der praktische Sicherheitstipps vermittelt und rechtliche Fragen beantwortet wurden.

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Ein zentrales Thema der Kampagne war die Helmpflicht. Die Polizei betonte, dass das Tragen eines Helms das Risiko schwerer Verletzungen deutlich verringert, und rief alle Radfahrer – insbesondere ältere – dazu auf, diesen Schutz zu nutzen.

Ziel der Aktion war es, durch Aufklärung statt durch Strafen die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Mit dem Fokus auf Prävention und Helmnutzung hoffen die Behörden, die Unfallzahlen unter Radfahrern und E-Scooter-Fahrern zu senken. Je nach Ergebnis der Initiative könnten weitere Präventionsmaßnahmen folgen.

Quelle