16 March 2026, 18:19

Fresenius sichert 400-Millionen-Kredit für europäische Arzneimittelproduktion

Ein blauer Hintergrund mit weißer Schrift und einem Logo, das '19 Millionen Amerikaner sparen geschätzt $400 pro Jahr bei Arzneimittelkosten' lautet.

Fresenius sichert 400-Millionen-Kredit für europäische Arzneimittelproduktion

Fresenius erhält 400-Millionen-Kredit der Europäischen Investitionsbank für Arzneimittelproduktion

Fresenius hat von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein Darlehen in Höhe von 400 Millionen Euro erhalten, um die Produktion von Medikamenten und Biosimilars auszubauen. Die Finanzierung soll die Fertigungskapazitäten von Fresenius Kabi in ganz Europa erweitern und so den Zugang zu bezahlbaren Behandlungen verbessern.

Dieser Schritt steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie #FutureFresenius und festigt die langjährige Partnerschaft mit der EIB.

Der Kredit der EIB wird Fresenius dabei unterstützen, die Verfügbarkeit innovativer Arzneimittel und Biosimilars in Europa zu erhöhen. Allein in den letzten fünf Jahren hat die Bank dem Gesundheits- und Lebenswissenschaftssektor Finanzierungen von über 22 Milliarden Euro bereitgestellt. Die aktuelle Vereinbarung unterstreicht ihr Engagement für eine zugängliche, hochwertige Gesundheitsversorgung.

Sara Hennicken, Finanzvorständin von Fresenius, bezeichnete das Darlehen als wertvolle Anerkennung der Rolle des Unternehmens bei der Gestaltung einer gesünderen Zukunft für Europa. Nicola Beer, Vizepräsidentin der EIB, betonte ebenfalls die Bedeutung der Partnerschaft und verwies auf deren Beitrag zur Stärkung der pharmazeutischen Resilienz und Versorgungssicherheit in der EU.

Generika machen zwar rund 70 Prozent der verschriebenen Medikamente in Europa aus, doch entfallen auf sie weniger als 20 Prozent der Pharmakosten. Durch den Ausbau der Produktion will Fresenius die finanzielle Belastung der Gesundheitssysteme verringern und gleichzeitig eine stabile Versorgung mit essenziellen Therapien sicherstellen.

Das Unternehmen hat in den vergangenen fünf Jahren bereits über eine Milliarde Euro in die europäische Produktion investiert. Die neuen Mittel werden die Fertigungskapazitäten in Schlüsselmärkten weiter stärken und damit das übergeordnete Ziel der EIB unterstützen: einen bezahlbaren und zuverlässigen Zugang zur Gesundheitsversorgung.

Die 400 Millionen Euro sollen Fresenius helfen, die Herstellung von Medizinprodukten und Biosimilars in Europa auszuweiten. Die Investition wird voraussichtlich die Widerstandsfähigkeit der Arzneimittelproduktion in der EU erhöhen und gleichzeitig die Kosten für die Gesundheitssysteme senken.

Diese Vereinbarung markiert einen weiteren Schritt in der langfristigen Unterstützung der EIB für Fresenius und dessen Bemühungen, die Arzneimittelversorgung auf dem gesamten Kontinent zu verbessern.

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