05 May 2026, 04:20

EVO sichert sich 20-Jahres-Stromvertrag für vier Rodgauer Stadtteile

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

EVO sichert sich 20-Jahres-Stromvertrag für vier Rodgauer Stadtteile

Die Stromkonzession für vier Rodgauer Stadtteile wurde an die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) vergeben. Der neue 20-Jahres-Vertrag umfasst Dudenhofen, Jügesheim, Weiskirchen und Hainhausen. Nieder-Roden hingegen behält seinen bisherigen Versorger, da der Ortsteil nicht in die Ausschreibung einbezogen war.

Die Vereinbarung wurde mit den Unterschriften von Rodgaus Bürgermeister Max Breitenbach, Stadtrat Wolfram Neumann sowie der EVO-Führung – Vorstand Dr. Christoph Meier und Technischem Direktor Günther Weiß – besiegelt. Breitenbach bezeichnete den Deal als Beginn einer „frischen Partnerschaft“ mit dem Energieversorger.

EVO-Chef Meier bedankte sich bei den kommunalen Vertretern für das entgegenggebrachte Vertrauen und versprach, ein „zuverlässiges, effizientes und nachhaltiges“ Stromnetz zu gewährleisten. Das Unternehmen investiert bereits rund 150 Millionen Euro in die Modernisierung des regionalen Hochspannungsnetzes.

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Der steigende Strombedarf in Offenbach macht den Ausbau der Infrastruktur notwendig. In den vergangenen 15 Jahren sind in Stadt und Kreis etwa 45.000 zusätzliche Einwohner hinzugekommen. Faktoren wie Digitalisierung, der Ausbau von Wärmepumpen, E-Mobilität und das Bevölkerungswachstum treiben den Verbrauch in die Höhe.

Der neue Vertrag sichert der EVO für die kommenden zwei Jahrzehnte eine zentrale Rolle in der Rodgauer Energieversorgung. Die Arbeiten am Hochspannungsnetz laufen bereits, um die wachsende Nachfrage zu bedienen. Nieder-Roden bleibt hingegen bei seinem bisherigen Konzessionär.

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