Ehepaar muss sich wegen 27.000 Euro Luxusgüter am Frankfurter Flughafen verantworten
Tilly HörleEhepaar muss sich wegen 27.000 Euro Luxusgüter am Frankfurter Flughafen verantworten
Ein Ehepaar aus Deutschland muss sich wegen Strafvorwürfen verantworten, nachdem Zollbeamte am Frankfurter Flughafen in ihrem Gepäck nicht deklarierte Luxusgüter entdeckt hatten. Die beiden waren am 28. April von den Malediven über Dubai eingereist, hatten die hochwertigen Waren jedoch nicht angegeben – nun wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt.
Der Vorfall ereignete sich, als das Paar, beide mit Wohnsitz in Deutschland, am Frankfurter Flughafen die "grüne Ausgangs"-Spur passierte. Zollbeamte wählten ihr Gepäck für eine Kontrolle aus und fanden dabei Handtaschen, Designerkleidung und elf hochpreisige Parfüms. Quittungen in der Geldbörse des Mannes bestätigten, dass die Waren in Dubai erworben worden waren.
Nach EU-Vorschriften dürfen Reisende ab 15 Jahren bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern auf dem Luft- oder Seeweg Waren im Wert von bis zu 430 Euro zollfrei mitführen. Alles, was diesen Freibetrag übersteigt oder besonderen Beschränkungen unterliegt, muss über die "rote Ausgangs"-Spur deklariert werden. Die beschlagnahmten Güter hatten einen Gesamtwert von etwa 27.000 Euro, wodurch ein möglicher Steuerausfall von über 6.000 Euro entstand.
Die Behörden beschlagnahmten die Quittungen als Beweismittel und leiteten ein Strafverfahren gegen die Reisenden ein. Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit der Nichteinhaltung von Zollbestimmungen beim Einführen hochwertiger Waren in die EU verbunden sind.
Dem Paar drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen der unterlassenen Deklaration der Luxusartikel. Die Ermittlungen dauern an, während die Zollbehörden die Bedeutung der Einhaltung der zollfreien Höchstgrenzen betonen. Reisende werden daran erinnert, bei Mitführung von Waren über dem 430-Euro-Freibetrag die "rote Ausgangs"-Spur zu nutzen.






