Egelsbach im Ausnahmezustand: Vandalismuswelle zerstört öffentliche Plätze und Brunnen
Esther SchülerEgelsbach im Ausnahmezustand: Vandalismuswelle zerstört öffentliche Plätze und Brunnen
Egelsbach kämpft mit wachsender Vandalismuswelle
In Egelsbach häufen sich die Fälle von Vandalismus in der gesamten Stadt. Öffentliche Plätze und Privatgrundstücke werden immer wieder mit Graffiti beschmiert oder mutwillig beschädigt. Die örtlichen Behörden rufen nun die Bürgerinnen und Bürger auf, sich gegen die Zerstörung von Gemeinschaftseigentum zu engagieren.
Bei jüngsten Angriffen wurden mehrere zentrale Orte getroffen. Im Jugendfreizeitbereich wurden ein Tischtennistisch und Mülleimer mit polizeifeindlichen Parolen und einem Hakenkreuz besprüht. In der Nähe erlitt der Klammerschnitzer-Brunnen erhebliche Schäden, nachdem die Pflanzkübel geflutet und Bücher ins Wasser geworfen wurden. Zudem könnte die Pumpe beschädigt worden sein, was hohe Reparaturkosten nach sich ziehen könnte.
Das kommunale Team verbrachte Stunden damit, den Brunnenbereich zu sanieren und Graffiti von den Wänden zu entfernen. Mitarbeiter des Bauhofs haben mehrfach Oberflächen neu gestrichen und Sprühfarbe abgeschrubbt. Trotz dieser Bemühungen kommt es immer wieder zu neuen Vorfällen.
Bürgermeister Tobias Wilbrand appelliert an alle, die Hinweise haben, sich zu melden. Zeugen sollen sich umgehend an die Polizeidienststelle in Langen wenden. Sämtliche Schäden werden zur Anzeige gebracht, den Tätern drohen neben strafrechtlichen Konsequenzen auch die Kosten für die Beseitigung der Schäden.
Die wiederholten Vandalismusfälle belasten die städtischen Dienstleistungen und die Haushaltskasse zusätzlich. Aufräumarbeiten und mögliche Reparaturen binden Zeit und Geld. Die Behörden setzen nun auf die Mithilfe der Bevölkerung, um die Verantwortlichen zu identifizieren und weitere Schäden zu verhindern.






