20 April 2026, 04:10

Deutsche lehnen Kürzungen bei Gesundheitsleistungen deutlich ab – Umfrage zeigt klare Haltung

Blauer Hintergrund mit weißer Schrift, die besagt: "Millionen von Amerikanern sparen durchschnittlich 800 Dollar im Jahr bei den Gesundheitskosten thanks to the Inflation Reduction Act" und ein Logo in der Mitte.

Deutsche lehnen Kürzungen bei Gesundheitsleistungen deutlich ab – Umfrage zeigt klare Haltung

Eine neue Umfrage zeigt deutlichen Widerstand gegen Kürzungen bei den Gesundheitsleistungen in der deutschen Bevölkerung. Die von Insa im Auftrag der Bild am Sonntag durchgeführte Erhebung befragte 1.003 Personen zu möglichen Änderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Mehrheit der Befragten lehnte zentrale Sparmaßnahmen für das System ab.

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Die Umfrage wurde zwischen dem 26. und 27. März 2026 durchgeführt. Dabei sprachen sich 39 Prozent der Teilnehmer gegen jede Form von Leistungsabbau aus. Bei konkreten Änderungen lehnten 57 Prozent die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner ab, während nur 28 Prozent dieser Idee zustimmten.

Kaum jemand zeigte Bereitschaft, höhere Kosten zu tragen: Nur 8 Prozent würden höhere Beitragszahlungen akzeptieren, und lediglich 14 Prozent befürworteten die Wiedereinführung von Zuzahlungen für Arztbesuche. Ähnlich verhielt es sich bei den Eigenanteilen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte – hier könnten nur 11 Prozent höhere Kosten in Kauf nehmen.

Einige Vorschläge stießen auf etwas mehr Offenheit: So gaben 31 Prozent an, auf eine Überweisung zum Facharzt verzichten zu können. Gleichzeitig würden 21 Prozent ein eingeschränktes Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung akzeptieren.

Die Ergebnisse verdeutlichen die geringe öffentliche Unterstützung für tiefgreifende Reformen im deutschen Gesundheitssystem. Die meisten Befragten bevorzugen den Erhalt der bisherigen Leistungen statt zusätzlicher Kosten oder Leistungseinschränkungen. Die Umfrage legt nahe, dass geplante politische Änderungen auf erheblichen Widerstand bei den Versicherten stoßen könnten.

Quelle