16 March 2026, 12:18

CDU triumphiert bei Frankfurter Kommunalwahl mit 26,5 Prozent der Stimmen

Eine Deutschlandkarte mit in rot und blau hervorgehobenen Bundesländern, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigt, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Boris Rhein fiebert seinem Sohn Bruno zu - "Große Aufregung" - CDU triumphiert bei Frankfurter Kommunalwahl mit 26,5 Prozent der Stimmen

Frankfurts Kommunalwahl bringt klare CDU-Mehrheit – Partei holt 26,5 Prozent

Die Kommunalwahlen in Frankfurt haben der CDU einen deutlichen Sieg beschert: Die Partei erreichte 26,5 Prozent der Stimmen – ein Plus von 4,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Ergebnis von 2021. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) verfolgte den Wahlausgang gemeinsam mit seinem Sohn Bruno, der sich im Stadtbezirk Nieder-Eschbach als Kandidat zur Wahl gestellt hatte.

Die CDU setzte sich als stärkste Kraft in Frankfurt durch und legte mit 4,6 Prozentpunkten auf 26,5 Prozent zu. Andere Parteien mussten dagegen Verluste hinnehmen. Die Grünen, bisher führend in der Stadt, verloren 3,6 Punkte und kamen auf 21,0 Prozent. Die SPD büßte leicht ein und landete mit einem Minus von 0,3 Punkten bei 16,7 Prozent.

Auch die FDP verlor an Zuspruch und fiel um 2,9 Punkte auf 4,7 Prozent. Die AfD hingegen verzeichnete deutliche Zugewinne und stieg um 4,6 Punkte auf 9,1 Prozent. Die Linke legte leicht um 1,0 Punkt zu und erreichte 8,9 Prozent.

Die vorläufigen Ergebnisse berücksichtigen bisher nur die Stimmen, die durch ein Kreuz auf den Parteilien abgegeben wurden. Die Stimmzettel mit Einzelkandidaten sind noch nicht ausgezählt, sodass sich die endgültige Sitzverteilung noch ändern könnte.

Für Ministerpräsident Boris Rhein hatte der Wahlabend eine persönliche Note: Sein Sohn Bruno, ein Politikbegeisterter Lehramtsanwärter, trat im Stadtbezirk Nieder-Eschbach an. Rhein gestand, dass ihn die Wahl seines Sohnes nervöser gemacht habe als seine eigenen Kampagnen. Brunos Schwerpunkte liegen auf öffentlicher Sicherheit, Sauberkeit und der Verbesserung von Sporteinrichtungen.

Mit dem Sieg festigt die CDU ihre Position in Frankfurt, während Grüne und SPD Rückgänge verkraften müssen. Der Aufstieg der AfD und der leichte Zuwachs der Linken spiegeln verschobene Wählerpräferenzen wider. Die endgültigen Ergebnisse werden zeigen, ob die Stimmen für Einzelkandidaten die aktuelle Verteilung noch verändern.

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