16 April 2026, 08:11

"Car Friday" am Nürburgring: Tuning-Szene zwischen Leidenschaft und Polizei-Kontrollen

Roter Wagen fährt auf einer Straße mit der Aufschrift "Rettungsgasse", umgeben von anderen Fahrzeugen im Rahmen einer Verkehrssicherheitsaktion.

"Car Friday" am Nürburgring: Tuning-Szene zwischen Leidenschaft und Polizei-Kontrollen

Deutschlands Tuning-Szene bereitet sich auf den "Car Friday" am Karfreitag vor – den inoffiziellen Start in die Tuning-Saison. Besonders am Nürburgring und in der Umgebung werden große Treffen erwartet. Doch die Behörden verschärfen die Kontrollen, um illegale Rennen und rücksichtsloses Fahren zu unterbinden.

Der "Car Friday" ist seit langem ein fester Termin für Tuning-Fans, die hier ihre modifizierten Fahrzeuge präsentieren. Doch in der Vergangenheit wurde das Event immer wieder von illegalen Straßenrennen, Raserei und Lärmbelästigung überschattet. Solche Aktionen verstoßen gegen § 315d des Strafgesetzbuchs, der alle nicht genehmigten Rennen – egal wie kurz – unter Strafe stellt.

Die Polizei in Rheinland-Pfalz wird über das Osterwochenende die Streifen verstärken, um Verstöße zu ahnden. Sowohl organisierte als auch spontane Rennen sind strafbar, und Beteiligte – einschließlich der Veranstalter – müssen mit Konsequenzen rechnen. Die Strafen reichen von hohen Geldbußen und Punkten in Flensburg über Führerscheinentzug und Fahrzeugbeschlagnahmung bis hin zu Haftstrafen. Führt ein illegales Rennen zu Körperverletzung, drohen sogar bis zu zehn Jahre Gefängnis.

Um für mehr Sicherheit zu werben, unterstützen die Behörden die Kampagne "TUNE IT! SAFE!". Die Initiative bietet eine App und Online-Ressourcen unter www.tune-it-safe.de an, die Enthusiasten über legale und sichere Fahrzeugmodifikationen informieren. Die Polizei appelliert zudem an alle Verkehrsteilnehmer, ihr Fahrverhalten den Bedingungen anzupassen, Tempolimits einzuhalten und sich weder an illegalen Rennen zu beteiligen noch welche zu organisieren.

In diesem Jahr wird der "Car Friday" mit einer verstärkten Polizeipräsenz begleitet, um gefährliches Verhalten einzudämmen. Verstöße können schwerwiegende rechtliche Folgen nach sich ziehen – von Geldstrafen über den Führerscheinentzug bis hin zu Haft. Die Behörden setzen weiterhin auf verantwortungsvolles Fahren und legale Modifikationen in der Tuning-Szene.

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