Bremens Straßenbegleitgrün: Ökologisch wertvoll, aber mit Risiken verbunden
Hilma PergandeBremens Straßenbegleitgrün: Ökologisch wertvoll, aber mit Risiken verbunden
Bremen: Über tausend Kilometer Straßenbegleitgrün – wichtig, aber nicht ohne Risiko
An Bremens Straßen säumen mehr als tausend Kilometer Begrünung die Wege. Diese Vegetation erfüllt einen wichtigen Zweck: Sie filtert Feinstaub und dämmt den Verkehrslärm. Doch wenn Pflanzen unkontrolliert wuchern, können sie für Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer gleichermaßen zur Gefahr werden.
Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) ist für die Pflege des Straßenbegleitgrüns in der gesamten Stadt zuständig. Die Umweltbetriebe Bremen (UBB) führen regelmäßig Rückschnitte durch, um zu verhindern, dass Bewuchs auf Radwege, Gehsteige oder Kreuzungen übergreift. Ihre Arbeit stellt sicher, dass Lichtraumprofile und Sichtfelder frei bleiben – und reduziert so Risiken an Übergängen.
Auch Grundstückseigentümer tragen Mitverantwortung. Gesetzlich sind sie verpflichtet, Vegetation zurückzuschneiden, die über ihre Grundstücksgrenzen hinauswächst – sei es, dass sie Verkehrsschilder verdeckt oder öffentliche Gehwege überwuchert. Unkontrolliert können Gartenpflanzen mit der Zeit in gemeinsame Flächen einwachsen und Hindernisse bilden. Um Anwohnern die Regeln zu veranschaulichen, hat das ASV einen Flyer mit Details zu Schnittvorgaben und Baumgenehmigungen veröffentlicht.
Versperrt Bewuchs einen Weg oder eine Straße, können Bürger den Mangel direkt melden. Das ASV bietet ein Online-Formular für schnelle Hinweise an, damit Probleme zügig behoben werden.
Die Pflege des Straßenbegleitgrüns in Bremen vereint ökologische Vorteile mit öffentlicher Sicherheit. Regelmäßige Wartung durch die UBB und die Mitwirkung der Grundstückseigentümer helfen, Gefahren zu vermeiden. Mit Informationsmaterial und einem Meldesystem macht es das ASV den Bürgern leichter, sich für sicherere Straßen zu engagieren.






