Armbrustschuss auf trächtiges Reh: Polizei nimmt Verdächtige ins Visier
Hilma PergandeArmbrustschuss auf trächtiges Reh: Polizei nimmt Verdächtige ins Visier
Im Mai wurde ein trächtiges weibliches Reh mit einem Armbrustbolzen tödlich getroffen. Der örtliche Jagdpächter entdeckte den Kadaver des Tieres am 27. Mai und alarmierte umgehend die Behörden.
Ermittler sicherten den Bolzen aus dem Reh. Durch Rückfragen bei Armbrustherstellern konnte die Polizei einen möglichen Käufer der Waffe identifizieren.
Am 25. Juni vollstreckten Beamte aus Bleckede einen vom Amtsgericht Lüneburg erlassenen Durchsuchungsbefehl. Bei der Durchsuchung eines Wohnhauses in Bleckede beschlagnahmten sie eine Armbrust sowie weiteres Zubehör. Die Bewohner des Anwesens gerieten unter Tatverdacht und haben inzwischen anwaltliche Vertretung.
Die beschlagnahmte Armbrust gilt als mutmaßliche Tatwaffe. Die Ermittlungen laufen weiterhin unter dem Verdacht auf Wilderei und Tierquälerei. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei hat zentrale Beweismittel gesichert, darunter die Waffe und den Bolzen. Die Beschuldigten erwarten nun das weitere juristische Vorgehen.
