07 April 2026, 12:12

"Ambient Noise" enthüllt das hektische Innenleben der dpa-Redaktion

Schwarz-weiß-Illustration eines vollen Raumes mit Menschen auf Stühlen sitzend und einigen Stehenden, mit gerahmten Bildern an den Wänden und einer hängenden Kristallleuchte, abgedruckt in einer alten Zeitung.

"Ambient Noise" enthüllt das hektische Innenleben der dpa-Redaktion

Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 bietet einen seltenen Einblick in eine der geschäftigsten Nachrichtenredaktionen Deutschlands. Unter der Regie und nach einem Drehbuch von Friedrich Rackwitz fängt der Film die hektische Welt der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin ein. Er begleitet den Arbeitsalltag von 400 Redakteurinnen und Redakteuren, die Rohinformationen in aktuelle Meldungen verwandeln.

Der 83-minütige Dokumentarfilm entstand in einer Produktion der Meku Film GmbH in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München). Gedreht wurde ausschließlich in Deutschland; der Film verbindet beobachtende Aufnahmen mit biografischen Elementen und rückt so die Menschen hinter den Schlagzeilen ins Rampenlicht. Das Team der dpa arbeitet ohne Pause – es sammelt Fakten, überprüft Quellen und formt unter Zeitdruck Geschichten.

Ambient Noise erhielt von der FSK eine Freigabe ohne Altersbeschränkung und ist damit für alle Zuschauer zugänglich. Zudem war der Film für den Deutschen Wettbewerb beim DOK.fest München 2016 nominiert – ein Zeichen für seine Bedeutung in der Dokumentarfilmszene.

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Der Film gewährt einen ungeschönten Blick auf die Mechanismen der Nachrichtenproduktion. Indem er die Abläufe in der dpa-Redaktion in den Fokus stellt, zeigt er, wie Informationen verarbeitet und an die Öffentlichkeit weitergegeben werden. Die Anerkennung beim DOK.fest München festigte seinen Platz unter den bemerkenswerten deutschen Dokumentarfilmen des Jahres 2016.

Quelle