30 March 2026, 06:12

50.000 Euro für Offenbachs Straßenambulanz der Caritas gegen Obdachlosigkeit

Großes Gebäude mit der Aufschrift "New York City Health Care Homeless Center" mit parkenden Autos, Passanten, Straßenmöblierung und Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

50.000 Euro für Offenbachs Straßenambulanz der Caritas gegen Obdachlosigkeit

Ambulanz für Obdachlose von Caritas Offenbach erhält 50.000 Euro für ihre Arbeit mit benachteiligten Gruppen

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Die Straßenambulanz des Caritasverbandes Offenbach hat eine Spende in Höhe von 50.000 Euro erhalten, um ihre Arbeit mit vulnerablen Personengruppen zu stärken. Die Emma-und-Wilhelm-Spahn-Stiftung übergab den Betrag, der für ein Jahr eine Vollzeitstelle in der Pflege finanziert. Die Ambulanz bietet kostenlose medizinische Versorgung für obdachlose Menschen, nicht krankenversicherte EU-Bürger:innen sowie Personen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus an.

Am 23. Februar 2024 überreichte der Stiftungsvorstand während einer Feierstunde symbolisch den Scheck. Hubert Gerhards, Mitglied des Vorstands, erklärte, die Spende entspreche dem Stiftungszweck, bedürftigen Menschen – insbesondere älteren – zu helfen. Die Ausrichtung der Caritas Offenbach auf marginalisierte Gruppen habe die Entscheidung für die Förderung naheliegend gemacht.

In den vergangenen zwei Jahren verzeichnete die Ambulanz eine steigende Nachfrage. Durch ihre wachsende Bekanntheit und Vernetzung nahm auch die Zahl der Behandlungen kontinuierlich zu. Projektleiterin Edith Heilos betonte, das Team gehe individuell auf die Bedürfnisse der Patient:innen ein und organisiere bei Bedarf weitere Hilfsangebote. Dazu zählen ärztliche Beratungen, Unterstützung bei der Körperhygiene sowie Vermittlungen an Fachärzt:innen oder Beratungsstellen.

Die Pflegekraft Magret Schenck wies auf die besonderen Herausforderungen bei der Behandlung obdachloser Patient:innen hin, von denen viele Anzeichen vorzeitiger Alterung zeigten. Christiane Leonhardt-Içten, Geschäftsführerin der Caritas Offenbach, unterstrich, die Ambulanz schließe eine Versorgungslücke für Menschen, die von regulären Unterstützungssystemen ausgeschlossen seien. Sie dankte der Stiftung für die Förderung, die dazu beitrage, die wichtige Arbeit fortzuführen.

Die Straßenambulanz finanziert sich durch Geld- und Sachspenden, Kirchensteuermittel sowie ehrenamtliches Engagement. Ohne externe Unterstützung wäre ihre Fähigkeit, kostenlose Behandlungen anzubieten, stark eingeschränkt.

Die 50.000-Euro-Spende sichert nun eine qualifizierte Pflegefachkraft für den täglichen Betrieb. Damit bleibt der Zugang zu medizinischer Versorgung für die vulnerabelsten Bewohner:innen Offenbachs gesichert. Das Team der Ambulanz will seine Angebote nun ausbauen – stets mit dem Fokus auf eine individuelle Betreuung jeder Patientin und jedes Patienten.

Quelle