Workshop zeigt: Wie Kinder vor sexualisierter Gewalt im Netz geschützt werden können
Tilly HörleWorkshop zeigt: Wie Kinder vor sexualisierter Gewalt im Netz geschützt werden können
Workshop zur Prävention: "Klick auf eigenes Risiko – Gefangen im Netz" Am 14. März 2026 fand ein kostenloser Präventionsworkshop unter dem Titel "Klick auf eigenes Risiko – Gefangen im Netz" statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen sexualisierte Gewalt und die Gefahren, denen Kinder und Jugendliche in digitalen Räumen ausgesetzt sind. Polizeiexperten und Medienfachleute leiteten die Session und gaben praktische Tipps, um junge Menschen im Netz besser zu schützen.
Organisiert wurde der Workshop von der E4-Präventionsstelle des Polizeipäsidiums Südosthessen. Kriminaloberrat Marc Sachs, Leiter der Einheit, und die Medienwissenschaftlerin Jessica Engelhardt führten die Teilnehmer durch zentrale Themen. Dazu gehörten die Identifizierung potenzieller Opfer und Täter, das Erkennen von Grooming-Strategien sowie das Verständnis, wie Missbrauchstäter digitale Plattformen ausnutzen.
Behandelt wurden auch aktuelle Bedrohungen wie der Missbrauch von Kinderbildern, Sextortion (Erpressung mit intimen Aufnahmen) und schädliches Sexting. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rolle Künstlicher Intelligenz bei der Erstellung und Verbreitung schädlicher Inhalte. Die interaktive Veranstaltung regte zu offenen Diskussionen an und wurde von den Teilnehmern für ihre Praxisnähe und den partizipativen Ansatz gelobt.
Das Angebot richtet sich an gemeinnützige Vereine, darunter Sportclubs, Freiwillige Feuerwehren und soziale Einrichtungen. Organisationen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipäsidiums Südosthessen können solche Workshops kostenfrei anfragen. Für Rückfragen steht die Präventionsstelle unter [email protected] zur Verfügung.
Ziel des Workshops war es, das Bewusstsein für Online-Gefahren zu schärfen und den Umgang mit sexualisierter Gewalt zu verbessern. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit konkreten Strategien, um junge Menschen in digitalen Umgebungen zu schützen. Die Polizei setzt die Reihe fort, um den Gemeinschaftsschutz weiter zu stärken.






