Wohngeld 2024: Warum Millionen Haushalte ihre Unterstützung verpassen
Esther SchülerWohngeld 2024: Warum Millionen Haushalte ihre Unterstützung verpassen
Steigende Mieten in Deutschland setzen einkommensschwache Familien und Rentner unter Druck. Rund zwei Millionen Haushalte könnten Anspruch auf Wohngeld haben – doch viele wissen nichts von dieser Unterstützung. Das Programm bietet finanzielle Entlastung, allerdings nur unter strengen Auflagen.
Das Wohngeld hilft bei der Deckung von Miet- oder Wohnkosten für Haushalte, die mit hohen Wohnausgaben zu kämpfen haben. Ob ein Anspruch besteht, hängt von der örtlichen Mietpreislage, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und steuerlichen Freibeträgen ab. Voraussetzung ist zudem, dass die Antragstellenden keine anderen staatlichen Leistungen wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe beziehen.
Die durchschnittliche monatliche Zahlung liegt bei etwa 300 Euro. Allerdings gab es in diesem Jahr keine Erhöhung – eine erneute Überprüfung der Sätze ist erst zum 1. Januar 2027 vorgesehen. Auch Wohneigentümer können Unterstützung erhalten, und zwar über den Lastenzuschuss, eine Förderung für wohnungsbezogene Belastungen.
Wer Beratung benötigt, findet beim SoVD in Braunschweig kostenlose Hilfe. Dort wird unter anderem bei Wohngeldanträgen, Lastenzuschuss-Begehren und Rentenfragen unterstützt.
Angesichts weiter steigender Mieten bleibt das Wohngeld für berechtigte Haushalte eine wichtige Stütze. Doch die festgelegten Zahlbeträge und strengen Kriterien bedeuten, dass nicht alle bedürftigen Familien Anspruch haben. Unsichere können sich an lokale Organisationen wie den SoVD Braunschweig wenden, um Unterstützung im Antragsverfahren zu erhalten.






