13 April 2026, 14:16

Wirtschaftsberater Truger warnt vor globaler Krise durch Golfkonflikt und fordert radikale Maßnahmen

Plakat mit der Aufschrift "Unter Präsident Bidens Inflationsreduktionsgesetz" in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, unterteilt in zwei Abschnitte: Der obere Abschnitt erläutert die Auswirkungen des Gesetzes und der untere Abschnitt stellt sie visuell dar, in blauen und grünen Tönen.

Wirtschaftsberater Truger warnt vor globaler Krise durch Golfkonflikt und fordert radikale Maßnahmen

Deutschlands führender Wirtschaftsberater Achim Truger warnt vor einer neuen globalen Krise aufgrund steigender Preise im Zuge des Golfkonflikts. Er drängt nun auf entschlossene makroökonomische Maßnahmen, um schwere wirtschaftliche Folgen abzuwenden.

Trugers Vorschläge umfassen Preiskontrollen, Anpassungen der Schuldenregeln sowie gezielte Finanzhilfen, um Haushalte und Unternehmen zu entlasten. Er fordert sofortige Schritte, um übermäßige Preistreiberei an Tankstellen und entlang der Lieferketten zu stoppen. Zudem schlägt er die Wiedereinführung von Preisobergrenzen für Grundgüter wie Gas, Öl und Strom vor – ähnlich früheren Modellen, jedoch mit strengeren Kontrollen, um Missbrauch zu verhindern.

Um tiefgreifendere Wirtschaftsschäden zu vermeiden, lehnt Truger weitere Zinserhöhungen ab, die die Konjunkturabschwächung verschärfen könnten. Stattdessen plädiert er für einen steuerfreien Inflationsausgleichsbonus für Arbeitnehmer, der einmalige Zahlungen ohne langfristige Lohnkostensteigerungen ermöglichen soll. Dieser Bonus würde Steuern und Sozialabgaben umgehen und so direkt die Kaufkraft der Bürger stärken.

Der Berater fordert zudem eine vorübergehende Aussetzung der deutschen Schuldenbremse, um gezielte, kurzfristige Hilfen für besonders betroffene Branchen zu ermöglichen. Truger besteht darauf, dass die Finanzpolitik unverzüglich die Notfallklausel der Schuldenbremse nutzen muss, um diese Maßnahmen zu finanzieren.

Über nationale Maßnahmen hinaus regt er EU-weite Unterstützung für Mitgliedstaaten mit schwächeren Haushalten an. Länder, die eigene Krisenprogramme nicht stemmen können, sollten Hilfe erhalten, um ungleiche wirtschaftliche Schäden innerhalb der Union zu verhindern.

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Truger betont die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen Regierung und Sozialpartnern. Gemeinsam solle verhindert werden, dass die Inflation eine zerstörerische Spirale aus Lohn- und Preissteigerungen in Gang setzt, die die Krise verlängern könnte.

Sein Plan kombiniert Preisdeckel, finanzielle Entlastungen und Flexibilität bei den Schuldenregeln, um die Wirtschaft vor den schlimmsten Folgen des Preisschocks zu schützen. Bei Umsetzung könnten diese Schritte die Märkte stabilisieren und Haushalte vor explodierenden Lebenshaltungskosten bewahren. Die Vorschläge warten nun auf Prüfung durch Regierung und EU – während sich die Krise weiter zuspitzt.

Quelle